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25.03.2003 - Fotos vom Länderspiel hat uns freundlicherweise Ingo Jensen unter:
bereitgestellt. MEMMINGER
ZEITUNG, 25. März 2003 „Was? Ein Interview?
Von uns?“ Wie die drei
Memminger Spielerinnen und die Zuschauer das Damen-Länderspiel erlebt haben Von Michael Denkinger Memmingen -
Sybille Kretzschmar winkt ab. Aniela Grünzig guckt verdutzt. Julia Gemsjäger
zieht die Augenbrauen hoch und schlürft an ihrem Erfrischungsgetränk. „Was?
Ein Interview? Von uns?“. Immer wieder läuft das Trio zurück in die
Umkleidekabine, in der sich die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der
Frauen vor und nach der Partie gegen die Schweiz (0:1) umgezogen hat. Es dauert
ewig, um die Spielerinnen des EHC Memmingen rauszulotsen und ihnen
klarzumachen, dass sie soeben ein Länderspiel bestritten haben, und dass dies
die Öffentlichkeit eventuell interessieren könnte. Nach über einer halben
Stunde verlassen sie Ihr Versteck. „Toll, es hat
Spaß gemacht“, beschreibt die 15 Jahre junge Gemsjäger das Gefühl des ersten
Länderspiels. Kretzschmar nickt zustimmend, obwohl es bereits Ihr vierter
Einsatz im Nationalteam gewesen ist. Gut möglich, dass beide wieder nominiert
werden. Bundestrainer Peter Kathan: „Gemsjäger ist jung und talentiert,
Kretzschmar hat ebenfalls Zukunft.“ Kathan wäre kein guter Trainer, würde er
nicht gleich Verbesserungsvorschläge mitgeben: „Kretzschmar muss fleißiger
trainieren, Gemsjäger beweglicher werden.“ Wie die Zukunft
in der Nationalelf für Grünzig aussehen könnte, beantwortet die 27-jährige
selbst. Im A-Kader habe sie nichts mehr zu suchen. „Dafür bin Ich zu alt“,
sagt die Memmingerin, die „sehr überrascht“ gewesen ist über die Nominierung
für das Länderspiel, ihr erstes überhaupt. Gerne hätte sie schon früher für
ihr Land gespielt, Kathans Vorgänger habe sie
allerdings nie berücksichtigt. Gut drei
Stunden vorher hat Grünzig sicher keinen Gedanken daran verschwendet, warum
sie nicht schon in jungen Jahren in den weiblichen Kreis der nationalen
Eishockey-Elite eingeladen worden ist; für derartige Nebensächlichkeiten ist
in diesem Moment keine Zeit: Die Nationalhymnen erklingen. Stolz steht das
Memminger Trio in der Phalanx der Besten. Dass es sich größtenteils um die
talentiertesten der B-Auswahl handelt, ist Ihnen egal. Länderspiel Ist
Länderspiel. Und weil es das
in dieser Form in Memmingen zuvor nicht gegeben hat, ist Oberbürgermeister
Dr. Ivo Holzinger gekommen. Er bittet „die beiden
Kapitäne zu mir“ und über reicht jeweils einen Stich der Stadt. Viele
Zuschauer sind es nicht, die das mitbekommen, viele sind zu diesem Zeitpunkt
nämlich noch nicht da. Später werden etwa 400 gezählt. „Eine tolle Kulisse“,
lobt Bundestrainer Kathan. Organisator Peter Gemsjäger ist eben falls „sehr
zufrieden“. Unter den
Zuschauern ist eine Familie aus Memmingen, die „rein aus Interesse“ zum Spiel
gekommen ist. Der Familienvater kritisiert, dass für Frauen-Eishockey zu
wenig Werbung gemacht werde. Ein älterer Herr schaut zu, weil er so billigere
Karten für das Spiel des EHC Memmingen gegen Augsburg (4:1/siehe eigener
Bericht) bekommen hat. Ein anderer findet den Mohrenkopf-Kuchen „besser als
die Begegnung und eine ältere Frau sagt, man solle sich Spiele der Frauen
doch erst einmal ansehen, bevor man kritisiere. Memmingens vierfache
Nationalspielerin Kretzschmar stößt ins gleiche Horn: „Wir wollen
gleichberechtigt sein.“ Dass Frauen im Eishockey zumindest bei Fouls genauso
behandelt werden wie Männer, erfährt Kretzschmar in der 28. Minute: Sie muss
wegen einer Unkorrektheit für zwei Minuten auf die Strafbank. 20 Minuten
später ereilt Gemsjäger das gleiche Schicksal. „Am Einsatz kann das nicht
gelegen haben“, meint ein junger Mann auf der Tribüne spöttisch, „die Frauen
spielen ja ohne Körpereinsatz.“ „Das spielen
wir im Moment auch“, sagt EHC-Trainer Erwin Merath und grinst. Er traut Bundestrainer Kathan zu, das
Team nach vorne zu bringen. Nach vorne heißt für diese Mannschaft: Olympia
2006 in Turin. Womöglich werden einige dieser Spielerinnen dann für die
A-Auswahl dem Puck nachjagen. Deutschland — Schweiz 0:1 (0:0; 0:1; 0:0) Tor: 0:1 (34.)
Kathrin Nabolz — Zuschauer: 400 —
Schiedsrichterinnen: Christiane Schreiber, Alexandra Botsch,
Jessica Merath. Strafzeiten:
Deutschland 12 — Schweiz 14. Spielerinnen
des Abends (Jury-Wahl): Denise Soesilo
(Deutschland), Kathrin Nabolz (Schweiz) ALLGÄUER
ZEITUNG, 25. März 2003 Eine Premiere
ohne große Höhepunkte Die Schweiz
gewinnt das erste Frauen-Eishockey-Länderspiel in Memmingen mit 1:0 gegen
Deutschland — Ziel heißt 2006 Von unserem Redaktionsmitglied Michael Denkinger Memmingen - Das
Ergebnis war zweitrangig. Es ging beim Eishockey-Länderspiel der Frauen in
Memmingen zwischen Deutschland und der Schweiz (0:1) darum, die körperliche
Belastbarkeit und Spielkunst der jeweils zweiten Garnitur zu überprüfen. Und
es ging darum, vorausschauend zu analysieren: Das Ziel für viele Spielerinnen
beider Teams, die in Memmingen antraten, heißt Olympia 2006 in Turin. Zur
Weltmeisterschaft 2003 nach China dürfen diese Woche hauptsächlich andere
mit. Gute Chancen
aus Allgäuer Sicht hatte lediglich Torhüterin Jennifer Harß
vom EV Füssen. Das 15 Jahre junge Talent stand in Memmingen zwischen den
Pfosten und sollte eigentlich nach Asien mitfliegen. Letztlich wurde sie dann
aber doch nicht nominiert. So bleibt die ehemalige Memmingerin Insofern müsse
man die mäßige Vorstellung einiger Spielerinnen relativieren, sagte
Bundestrainer Peter Kathan nach der Begegnung. „Einige waren wohl etwas
enttäuscht.“ Gefrustet, weil ihnen einen Tag vor
dem Länderspiel mitgeteilt worden sei, dass sie nicht mit nach China dürften.
So trat in Memmingen eine deutsche Mannschaft an, die in dieser Besetzung
nicht mehr spielen wird. Das wirkte sich auf den deutschen Spielfluss aus.
Den Eidgenossen steckten wiederum viele Übungseinheiten in den Knochen, sagte
deren Trainer Jörg Toggwiler. Es sei das dritte
Spiel innerhalb weniger Tage gewesen. Zudem sei teilweise drei Mal am Tag
trainiert worden. Toggwiler: „Allein deshalb muss
ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen.“ Gute Szenen beim ersten
Eishockey-Länderspiel der Frauen in Memmingen resultierten aus
Einzelaktionen. Die Berlinerin Nina Kamenik hatte
die erste Gelegenheit für Deutschland, scheiterte jedoch an der Schweizer
Torhüterin Riitta Schäublin.
Sabrina Splitter schaffte es wenigstens, die Scheibe an Schäublin
vorbeizumogeln, doch der Puck rutschte an den Pfosten. Nach etwas mehr als
der Hälfte des ersten Drittels waren selbst Soli oder überraschende Schüsse
nicht mehr zu sehen. „Nach 15 Minuten hatten wir nichts mehr zuzusetzen“ kritisierte
Kathan, der zu dem mit der Chancenverwertung seines Teams unzufrieden war.
Die Schweiz ließ ebenfalls gute Möglichkeiten ungenutzt. Anstatt die
Stürmerinnen zu kritisieren, könnte man die jungen Frauen loben, die im Tor
standen. Die wichtigste Position im Frauen-Eis hockey
überhaupt, das sei die der Torfrau, da waren sich Kathan und Toggwiler einig. Für die
Entscheidung in Memmingen sorgte Angreiferin Kathrin Nabotz.
Bezeichnend für das Spiel: sie traf in der 34. Minute nach einem Alleingang.
Der Zeitpunkt war unglücklich für das deutsche Team, weil Sekunden zuvor die
Sonthofenerin Franziska Reindl die große Chance vergab, die Gastgeber in
Front zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt verfolgten rund 400 Besucher das Spiel.
So viele, wie selten bei einem Länderspiel der Frauen. Gerade einmal 27 mehr
waren es beim Oberliga-Spiel zwischen dem EHC Memmingen und Augsburg (4:1),
das im Anschluss an das Länder spiel ausgetragen wurde. Aus dem Allgäu
waren für Deutschland aktiv: Jennifer Harß (EV
Füssen), Aniela Grünzig, Julia Gemsjäger, Sybille Kretzschmar (alle EHC
Memmingen), Christine Berndaner, Franziska Reindl (bd.
ERC Sonthofen) 25.03.2003 -
Mit freundlicher Genehmigung SÜD-WEST Presse, Ulm, hier der Bericht von Werner
Gallbronner SÜD-WEST
PRESSE ULM, 25. März 2003 Von WERNER GALLBRONNER FRAUEN-EISHOCKEY / Erster Auftritt in der
Nationalmannschaft für Aniela Grünzig aus Staig Die 27-Jährige
zwischen Bundesliga in Memmingen und Hobby-Team in Senden Der Auftritt im DEB-Trikot am vergangenen Sonntag gegen die
Schweiz war der vorläufige Höhepunkt der sportlichen Karriere von
Eishockeyspielerin Aniela Grünzig. Dementsprechend freute sich die 27-jährige
Verteidigerin aus Staig - trotz der 0:1-Niederlage. Sonntag, 16 Uhr,
Eissporthalle Memmingen. Gut 300 Zuschauer hören aus den Lautsprechern die
Nationalhymnen der Schweiz und Deutschlands. Erstmals steht Aniela Grünzig
aus Staig, die ansonsten für den EHC Memmingen in
der Frauen-Bundesliga dem Puck hinterher jagt, im Trikot des Deutschen
Eishockey-Bundes (DEB) auf dem Eis. Ein bisschen aufgeregt sei sie schon
gewesen, gibt sie hinterher zu, aber nicht viel mehr als sonst. Denn:
"Vor jedem Spiel prickelts." Den ersten
Einsatz in einem offiziellen Spiel des Nationalteams hat sie neben ihrem
Können auch dem neuen Bundestrainer Peter Kathan zu verdanken. Der hat
festgefahrene Strukturen aufgebrochen. Kathan begnügt sich nicht, wie sein
Vorgänger, mit einem Stamm von Spielerinnen aus einigen wenigen
Teams, sondern schaut sich alle Mannschaften der Bundesliga an. Jeder Klub
aus dem Süden kann seine drei bis fünf besten Spielerinnen zum regelmäßigen
Montagstraining des Nationalkaders nach Füssen schicken. Aniela Grünzig,
die auch in der Hobby-Mannschaft in Senden spielt, trainiert dort seit August
vergangenen Jahres. Die zusätzliche Belastung in der Freizeit - schließlich
ist Frauen-Eishockey in Deutschland immer noch reiner Amateursport - macht
ihr nichts aus, im Gegenteil: "Ich bin ganz froh, in Memmingen können
wir nur ein bis zwei Mal pro Woche trainieren." Belohnt wurde die Mühe:
Die 27-jährige gebürtige Wiblingerin erhielt eine
Einladung zu einem Sichtungslehrgang der Nationalmannschaft im September, war
im Oktober schon mal Nationalspielerin auf Abruf. "Peter
Kathan ist von ihr sehr angetan", sagt Grünzigs
Vereinstrainer Günther Polansky. Für Polansky kommt die Berufung in die
Nationalmannschaft nicht überraschend: "Aniela ist bei uns in Memmingen
seit Jahren eine Führungsspielerin, unsere beste Verteidigerin." Sie sei
ehrgeizig und trainingsfleißig. "Kathan ist ein Trainer, der das
honoriert." Einziger erkennbarer Mangel: Manchmal sei Grünzig zu zerfahren, könne ihre Nerven nicht im Zaum halten. Trotz des ersten
Länderspiels findet die diesjährige Weltmeisterschaft im April in China ohne
die Diplom-Biologin statt. Der Kader steht seit Samstag fest. Ob sie es
schafft, sich für den Olympiakader 2006 zu qualifizieren, bezweifelt sie auf
Grund ihres Alters. "Ich bin dann halt schon 30, der Durchschnitt der
Nationalmannschaft liegt bei knapp über 20." Trotzdem lässt sie sich
nicht von ihrem sportlichen Kurs abbringen. "Ein paar Länderspiele würde
ich schon noch ganz gerne machen." Gefreut hat sie sich über das Spiel am Sonntag, trotz der
0:1-Niederlage gegen die Schweiz. Aber jetzt ist sie erst einmal froh, dass
die Eishockey-Saison beendet ist. Doch auch im Sommer steht der Sport in der
Mitte der Freizeitaktivitäten. Aniela Grünzig wechselt von Kufen auf Räder,
sie schwingt sich aufs Mountainbike und spielt - Inline-Hockey. 20.03.2003 Vorbericht zum
Damenländerspiel Deutschland - Schweiz Trainer der deutschen Damen-Nationalmannschaft ist seit
Mai letzten Jahres Peter Kathan. In Bad Tölz geboren war er selbst über 15
Jahre aktiver Eishockeyspieler (für Reichersbeuren
und Bad Tölz). Der 54-jährige Vater von Nationalstürmer Klaus Kathan und DEL
Verteidiger Peter Kathan war schon 7 Jahre für den DEB als Honorartrainer im
Nachwuchs tätig. In seiner gut 30-jährigen Karriere als Trainer war Kathan u.a. für Miesbach, Geretsried, Kaufbeuren und Riessersee tätig. Die Memminger Eishockeyfans werden sich
an ihn auch aus SCM Zeiten als Coach vom EC Bad Tölz erinnern. Aus Sicht des neuen Bundestrainers Kommt man am
Dameneishockey nicht mehr vorbei, nachdem es 2002 zur Olympischen Sportart
wurde. Für interessierte und begabte Sportlerinnen ist es ein Sport, mit dem
man noch „relativ leicht“, im Vergleich zu Sportarten wie Fußball, bis zu
Olympia schaffen kann. Wichtigste Voraussetzung ist allerdings, dass die
Mädchen möglichst lange im männlichen Nachwuchs mittrainieren und mitspielen
dürfen. Dies kränkelt leider auch in Bayern, da nicht alle Vereine die Mädchen
gleichberechtigt fördern. Auch die eigens für Mädchen geschaffene Regelung,
dass diese zusätzlich in der jeweils jüngeren Altersgruppe mitspielen dürfen
(z.B. als Jugendspieler bei den Schülern) gilt bundesweit, nur eben in Bayern
nicht. Bei der Weltmeisterschaft hat Peter Kathan in China
einen großen Umbruch vorgenommen. Lag bei der WM im letzten Jahr der
Alterschnitt der Spielerinnen noch bei 26 Jahren, so liegt er dieses Mal bei
gerade 21. Dieser Einschnitt musste irgendwann einmal kommen. Peter Kathan
verzichtet bewusst auf einige der älteren und erfahrenen Akteure, wohl
wissend dass er damit ein gewisses Risiko eingeht, und setzt mehr auf die
Jugend, deren Hauptvorteile er im Schlittschuhläuferischen sieht. Aus Sicht Kathans müssen diese jungen Mädchen jetzt internationale
Erfahrung sammeln. Realistisch bleibt er bei den Zielsetzungen: unter die
ersten Fünf zu kommen, dafür hat das deutsche Team wohl geringe Chancen.
Schwierig ist auch, dass in derselben Vorrundengruppe die Schweiz steht. So kann
es passieren, dass man in den Relegationsspielen auf Gastgeber China trifft,
die dann vom Heimvorteil profitieren könnten. Das eigentliche Fernziel für Peter Kathan sind die
olympischen Spiele 2006 in Turin. Dafür leistet der Bundestrainer unterstützt
von seinem Assistenztrainer Einer der Schritte in die Zukunft des
Dameneishockeys ist das Länderspiel in Memmingen. Zum Abschlusslehrgang
wurden knapp 40 Mädchen nach Füssen eingeladen. Alle Spielerinnen, die ihr
Ticket nach China danach fest in der Tasche haben, dürfen anschließend nach
Hause und vor dem Abflug am 27. März nach Beijing noch ein paar Tage
abschalten. Der restliche A-Kader, verstärkt mit einigen jungen
Nachwuchstalenten absolviert in Memmingen das Länderspiel gegen die
Eidgenossinnen. Die eine oder andere Spielerin könnte auf diesem Weg noch in
den eigentlichen WM Kader schlüpfen. Von den Spielerinnen, die am Sonntag in
Memmingen auflaufen, werden aber sicherlich einige bei den nächsten
olympischen Spielen im Jahre 2006 in Turin zu sehen sein, denn diesen jungen
Mädchen gehört sportlich die Zukunft. Im Tor stehen die wohl besten
Nachwuchstorhüterinnen, die der DEB im Damenbereich aufzubieten hat. Das erst
15-jährige Ausnahmetalent Jennifer Harß war bei der
Füssener Jugend in dieser Saison mit der Garant für
das Erreichen des Vizemeisters bei der Jugend. Die ein Jahr ältere Viona Harrer ist mit 14
Länderspieleinsätzen schon bereits ein „alter Hase“ Sie spielt beim
Überraschungsteam der diesjährigen Damenbundesliga, dem ESC Planegg-Würmtal und trug wesentlich dazu bei, dass ihr
Team wieder den 3. Platz in der Deutschen Meisterschaft errang. Kathrin Grandl (TEV Miesbach) und Sabrina Splitter (EHC
Klostersee) sind ebenfalls mit einer Doppellizenz für Planegg aktiv. Vom
deutschen Vizemeister sind gleich 5 Spielerinnen nominiert: Sabrina Röhrig,
Nina Kamenik, Jenny Friede, Mirjam Kresse und
Denise Soesilo. Seit diesem Jahr spielen die beiden
international erfahrenen Aktiven Franziska Reindl (28 Länderspiel) und
Christine Berndaner (32 LS) für die Damen des ERC
Sonthofen. Die talentierte Sybille Kretzschmar verstärkt seit Jahresbeginn
die Memminger Damen und hat ebenso wie die Mannheimerin Anabel
Dörr und Lydia Gramüller vom Landesligisten
Ottobrunn drei internationale Einsätze. Im Aufgebot stehen aber auch ein paar ganz neue
Gesichter. Gespannt sein darf man auf Nicole Franke und Tracy Hauptmann.
Beide stammen aus Crimmitschau uns spielen bei Tappara Tampere in der
finnischen Liga. Ihr erstes Länderspiel bestreiten auch zwei Damen vom
gastgebenden EHC Memmingen: Aniela Grünzig zählt seit Jahren zu den Stützen
der EHC Abwehr und die 15-jährige Julia Gemsjäger kämpft mit dem männlichen
Nachwuchs des EHC Memmingen in der Jugend-Landesliga um Tore und Punkte. Vom Aufsteiger in die Baden-Württemberg
Liga, dem ESC Bad Liebenzell kommt Andrea Karrer. Sie war letzte Saison noch
in Esslingen bei den Damen aktiv und wechselte danach in den Herrenbereich.
Aus Königsbrunn kommt Valesca Siebert, die Topscorerin der „Tigers“ aus der vergangenen Saison.
Tatjana Hentschke – erst Jahrgang 89 – sorgte in
Viernheim für Furore. Sowohl bei den Damen als auch bei den Schülern gehört
sie zu den Top-Scorern. Bereits letzte Saison
spielte sie mit Ausnahmegenehmigung in der Württemberg-Liga der Damen. Peter
Kathan wurde beim diesjährigen Sichtungstest der württembergischen Mädels auf
sie aufmerksam. Ein Jahr älter ist Mirjam Ludwig, die dieses Jahr vom ESC
Planegg nach TV Kornwestheim wechselte und mit 34 Punkten unter den Top 5 der
Scorerliste in der Damenbundesliga landete. 18.03.2003 – Die
Mannschaftskader für das Länderspiel am 23.03.2003 DEUTSCHLAND Pos Nr. Name Jahrg. Verein LS Tor 49 HARRER Viona 1986 ESC
Planegg-Würmt. 14 89 HARß Jennifer 1987 EV Füssen 3 Abwehr 2 GRANDL Kathrin 1986 TEV Miesbach 7 8 DÖRR Anabel 1985 Mannheimer ERC 3 11 GRAMÜLLER Lydia 1984 ERSC Ottobrunn 3 14 GRÜNZIG Aniela 1976 EHC Memmingen - 15 KARRER Andrea 1982 ESC Bad
Liebenzell - 22 GEMSJÄGER Julia 1987 EHC Memmingen - 66 KRESSE Miriam 1987 OSC Berlin
Schöneberg 3 88 A BERNDANER Christine 1984 ERC
Sonthofen 32 Sturm 9 SIEBERT Valesca 1980 DEC
Tigers Königsbrunn - 19 SOESILO Denise 1987 Hamburger SV 3 20 C REINDL Franziska 1982 ERC Sonthofen 28 21 KRETZSCHMAR Sybille 1984 EHC Memmingen 3 23 HENTSCHKE Tatjana 1989 Viernheimer ESC - 24 LUDWIG Miriam 1988 TSV
Erding - 25 HAUPTMANN 29 FRANKE Nicole 1987 Tappara 81 SPLITTER Sabrina 1986 EHC
Klostersee 3 90 A FRIEDE Jenny 1979 OSC Berlin Schöneberg 6 97 KAMENIK Nina 1985 OSC Berlin Schöneberg 3 98 RÖHRIG Sabrina 1984 OSC Berlin
Schöneberg 15 Headcoach: KATHAN Peter Coach: REINARTZ Dieter Mannschaftsarzt: DR.BALENSIEFEN Meinhard Physiotherapeut: GRUNDMANN Norbert Equipment: KOTZ Sepp Teamleitung: VONDERSTRAß Aurelia SCHWEIZ Pos Nr. Name Vorname Jahrg. Verein Tor 1 MATHYS Nicole 1985 SC Reinach 20 HUNZIKER Christine 1983 DHC
Langenthal 30 SCHÄUBLIN Riitta 1982 Zunzgen-Sissach Abwehr 2 MONTEIRO Yasmina 1987 DHC Lyss 4 PETER Claudia 1985 EHC Illnau-Effretikon 6 TIEFENTHALER Niki 1980 DSC Oberthurgau 7 HORGAT Stefanie 1982 EV Zug / Seewen 8 MARTY Julia 1988 DHC Langenthal 16 NUSSBAUM Lucrèce 1986 DSC Oberthurgau 19 A INGOLD Elisabeth 1979 SC
Reinach 29 ZIMMERMANN Nathalie 1983 DHC
Lyss Sturm 11 C MÜLLER Rebekka 1977 SC Reinach 12 GÄMPERLE Denise 1986 DHC
Lyss 13 A WYSS Stefanie 1985 DHC
LYSS 14 BURI Manuela 1984 DHC
Langenthal 15 ZAUGG Renate 1987 EV
Bomo-Thun 18 DÜTSCH Jeniffer 1985 DSC Oberthurgau 21 ROHRBACH Evelyne 1986 DHC
Langenthal 22 NABOLZ Kathrin 1986 EHC
Basel 23 GYSELER Stéphanie 1986 DHC Lyss 24 MARTHY Stefanie 1988 DHC
Langenthal 25 ZIMMERMANN Jennifer 1988 EV
Bomo-Thun 26 ALBERANTO Loïca 1987 DHC Lyss Headcoach: TOGGWILER Jörg Coaches: GILOMEN Pat FISCHER Michael Physiotherapeut: GYGI Urs Equipment: FEUZ Hans General Manager: MONNIN Daniel 12.03.2003 - Bundestrainer nominiert drei
Spielerinnen des EHC für das Länderspiel Memmingen – Wie bereits
berichtet, findet am Sonntag, den 23. März 2003 um 16 Uhr, in der Memminger
Eissporthalle ein Damen-Länderspiel Deutschland gegen die Schweiz statt.
Nähere Details gab Nationaltrainer Peter Kathan am Dienstagabend bekannt. Er wird am Wochenende des Länderspiels mit dem kompletten
Nationalmannschaftskader einen Abschlusslehrgang in Füssen abhalten.
Diejenigen Spielerinnen, die ihr Ticket für die Weltmeisterschaft in
Peking/China (03. bis 09. April 2003) bereits fest in der Tasche haben, gönnt
der Bundestrainer dann eine kleine Verschnaufpause, denn schon in der
folgende Woche startet das Team in den fernen Osten. Die restliche
Nationalmannschaft, verstärkt mit einigen „jungen Wilden“ aus dem erweiterten
Kreis wird dann in Memmingen das Länderspiel gegen die Schweiz bestreiten.
Großes Augenmerk wird Peter Kathan auf die oder andere Wackelkandidatin
legen, um anschließend seinen Weltmeisterschaftskader endgültig festlegen zu
können. Besondere Freude bei den ausrichtenden Damen des EHC Memmingen fand
die Nominierung von drei Mädels aus dem Kreis der Memminger Bundesligadamen. Einzig
die 18-jährige Stürmerin Sybille Kretzschmar, die Anfang Januar aus Lechbruck zum EHC wechselte, hat mit drei Länderspielen
schon ein wenig internationale Erfahrung sammeln können. Zum ersten Mal
stehen dagegen die beiden Verteidigerinnen Aniela Grünzig und Julia Gemsjäger
im DEB Aufgebot. Während Aniela Grünzig seit Jahren zu den Stützen im Team
der Memminger Damen zählt, ist die 15 Jahre junge Julia Gemsjäger überwiegend
bei der Landesliga-Jugend des EHC im Einsatz. Für das Spiel, gibt es bereits Karten im Vorverkauf bei Dietzel’s Hockeyshop in der Eissporthalle und beim
Getränkemarkt Görg in Memmingen. Ebenso können
während der Drittelpausen des heutigen Spieles Karten im Büro beim Block F
erworben werden. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro; ermäßigte Karten kosten 3
Euro. In den Genuss der Ermäßigung kommen u.a. auch
alle EHC Dauerkartenbesitzer gegen Vorlage ihrer Karte. 04.03.2003 - Ausblick auf das
Eishockey-Länderspiel der Damen Deutschland - Schweiz Memmingen
– Am Sonntag, den 23. März 2003 richten
die Bundesligadamen des EHC Memmingen in der Memminger Eissporthalle ein
Damen-Länderspiel Deutschland gegen die Schweiz aus. Die Damen
Nationalmannschaft ist momentan in der heißen Phase auf die Weltmeisterschaft
und trifft am kommenden Wochenende in Ratingen auf Holland. Anfang der
nächsten Woche wird dann der Kader für
die Partie in Memmingen nominiert werden. Unmittelbar vor der Abreise zur Weltmeisterschaft in Peking / China
(03. bis 09. April 2003) bestreitet die Damen-Nationalmannschaft ihrer
letztes Vorbereitungsspiel auf deutschem Boden im Allgäu. Für Damen
Cheftrainer Peter Kathan wird dies die letzte Gelegenheit sein, noch offene
Plätze für die A-Weltmeisterschaft in China zu vergeben, denn bereits wenige
Tage später fliegt die Nationalmannschaft mit ihrem gesamten Tross nach Beijing. Für das Spiel, das am Sonntag den 23. März um 16 Uhr angepfiffen
wird, gibt es ab sofort Karten im Vorverkauf bei Dietzel’s
Hockeyshop in der Eissporthalle und beim Getränkemarkt Görg.
Ebenso können während der Drittelpausen der Oberligapartien des EHC Memmingen
(am 09.03.03 gegen Ravensburg und am 14.03.03 gegen Hannover) Karten im Büro
gegenüber der Geschäftsstelle erworben werden. Der Eintrittspreis beträgt 5
Euro; ermäßigte Karten kosten 3 Euro. In den Genuss der Ermäßigung kommen u.a. auch alle EHC Dauerkartenbesitzer gegen Vorlage
ihrer Karte. Im Anschluss an das Damen-Länderspiel am 23.
März findet um 20 Uhr das Heimspiel des EHC Memmingen gegen den Augsburger eV statt. Alle Besucher des Länderspiels können in der
ersten Drittelpause dieser Partie vergünstigte Eintrittskarten für die
Oberligapartie erwerben |
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