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29.01.2000 – EHC Damen weiterhin ohne Punktverlust der Bundesliga-Relegation Nicht
einmal zwanzig Stunden nach dem Sieg beim Schwenninger ERC bezwangen die
Damen des EHC Memmingen auch den Meister der Landesliga Baden-Württemberg,
den ESV Hügelsheim, klar mit 11:3 (6:1/2:1/3:1) Toren. Die Memmingerinnen
bleiben damit im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga Süd auch nach
dem dritten Auswärtsspiel in Folge ohne Punktverlust. Als kluge Entscheidung erwies sich die Maßnahme der
Memminger Mannschaftsführung, nach dem Spiel gegen Schwenningen dort zu
übernachten und am nächsten Tag direkt weiter nach Hügelsheim zu reisen. So
wurden etliche Stunden Busfahrt eingespart und die Mannschaft konnte sich
gemeinsam auf das Spiel gegen den Landesligameister vorbereiten. So legten die EHC Mädels auch los wie die Feuerwehr:
bereits nach 48 Sekunden war Carla Manca zur Stelle und die schwarze Scheibe
zappelte zum ersten Mal im Netz der Hügelsheimer. Die Gastgeber erweisen sich
zwar mit ihrem Körperspiel als unangenehmer Gegner, konnten jedoch die EHC
Tormaschinerie nicht behindern: bis zur 17. Minute zog Memmingen durch Tore
von Maike Piwonka, Constanze Fischbach, Petra Müller, Petra Neusser und
Manuela Scholz uneinholbar auf 6:0 davon, bevor Hügelsheim durch ein EHC
Eigentor das erste Tor erzielen konnte. Die Memmingerinnen konnten trotz der deutlichen Führung
nie an die gute spielerische Leistung des Vortages anknüpfen, kamen aber
durch ihre technische und läuferische Überlegenheit zu keiner Zeit in
Schwierigkeiten. Verständlich auch, dass die Allgäuerinnen die letzten vierzig
Minuten lockerer angehen ließen. Das Hügelsheimer 6:2 kurz nach Beginn des 2.
Drittels konterten sie durch Tore von Verteidigerin Marion Egner – ihr erster
Treffer für die EHC Damen überhaupt – und Petra Neusser zum 8:2. Im letzten
Abschnitt kam Memmingen nochmals zu vier Toren: zweimal war Constanze
Fischbach erfolgreich und einmal
Petra Neusser. Der vierte Treffer landete nach einem unglücklich
Abpraller im eigenen Tor zum 11:3 Endstand. Ein Lob zollte auch Memmingens Trainer Günther Polansky
nach dem erfolgreichen Wochenende seinem Team: „Wir haben mit zwei deutlichen
Siegen bewiesen, dass wir zurecht in der Bundesliga spielen. Das Niveau in
der Landesliga ist klar ein bis zwei Klassen niedriger ist als das der ersten
Liga und mit dieser Leistung werden wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben.
Besonders freut mich, dass ich alle Spielerinnen zum Einsatz bringen konnte,
und diese recht ordentlich mitgespielt haben. Der Nachwuchs wird die große
Hoffnung für die Zukunft des EHC sein.“ ESV Hügelsheim -
EHC Memmingen 3:11 (1:6/1:2/1:3) Tore: 0:1 (1.Min) Carla Manca / Petra
Neusser; 0:2 (6.) Maike
Piwonka / Manuela Scholz; 0:3 (10.) Constanze Fischbach / Petra Müller /
Sandra Schöllhorn; 0:4 (11.) Petra Müller / Marion Egner / Constanze
Fischbach; 0:5 (12.) Petra Neusser / Nicole Moller; 0:6 (17.) Manuela Scholz / Maike Piwonka;
1:6 (17.) Eigentor; 2:6 (22.) Angela Mayer / Linda Bohlig; 2:7 (26.) Marion
Egner / Maike Piwonka / Petra Müller; 2:8(35.) Petra
Neusser / Sandra Polansky; 2:9(43.) Constanze Fischbach / Maike Piwonka ; 2:10 (45.) Petra
Neusser / Carla Manca / Manuela Merath; 2:11 (46.) Constanze Fischbach; 3:11 (49.)
Eigentor Strafen: Hügelsheim 8
Min / Memmingen 12 Minuten Zuschauer: 50 |
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28.01.2000 – Zweiter Sieg in der Relegationsrunde für EHC Damen –
Schwenningen chancenlos Im
ersten von zwei Auswärtsspielen innerhalb von nur zwanzig Stunden überzeugten
die Bundesligadamen des EHC Memmingen beim Schwenninger ERC. Sie bezwangen
die Schwarzwälder klar mit 10:1 (5:1/4:0/1:0) und machten damit einen
weiteren wichtigen Schritt in Richtung Bundesliga Klassenerhalt. Mit gemischten Gefühlen traten die Damen des EHC Memmingen
die Reise zum Damenteam des DEL Clubs aus Schwenningen an. Hatten die „Lady
Wings“ eine Woche zuvor gegen Esslingen
nur knapp verloren und sich so durchaus Chancen gegen die
Memmingerinnen ausgemacht. Doch von Beginn an ließen die EHC Damen keinen
Zweifel daran aufkommen, wer dieses Spiel gewinnen würde. Sie wirbelten nach
Belieben durch die Reihen der Schwarzwälder und es war nur eine Frage der
Zeit, bis Tore fallen würden. Nach fünf Minuten eröffnet Nicole Moller mit
dem 1:0 den EHC-Torreigen. Die Gäste kamen kaum einmal aus ihrem Drittel und
waren mehr als gut bedient, dass sich Memmingen bis zur 14. Minute mit dem
2:0 durch Petra Neusser Zeit ließ. Bereits jetzt hätte es 5:0 oder 6:0 für
die Allgäuer heißen müssen. Die Vorentscheidung fiel dennoch bereits im
ersten Abschnitt. Dem 3:0 durch Petra Müller folgte zwar der 3:1 Anschlusstreffer
der Gastgeber, doch zogen die EHC Mädels durch ein Schwenninger Eigentor und
einem Treffer von Manuela Scholz auf 5:1 davon. Nahtlos setzten die Damen des
EHC Memmingen im zweiten Drittel ihren Sturmlauf fort: Innerhalb von 8
Minuten schraubten Petra Neusser mit drei und Constanze Fischbach mit einem
Treffer das Ergebnis auf 9:1 hinauf. Beruhigt konnten die Maustädterinnen nun
zwei Gänge zurückschalten, um Kraft für das Spiel am nächsten Tag gegen
Hügelsheim zu sparen. Nennenswert war noch eine kleine Boxeinlage von EHC
Verteidigerin Sandra Polansky mit einer Schwenninger Angreiferin. Als sich
jedoch Jessica Silis vom ERC Schwenningen in das Duell einmischte, und der
Memmingerin von hinten einen Faustschlag verpasste, schickten die
Unparteiischen Silis vorzeitig zum Duschen. Den Schlusspunkt setzte Nicole
Moller, die in der 51. Minute den 10:1 Endstand erzielte. Sichtlich zufrieden zeigte sich EHC Coach Günther Polansky
nach dem Spiel: „Wir wussten was auf uns zukommt, und haben uns in der
vergangenen Woche entsprechend darauf vorbereitet. Vor allem die beiden
ersten Drittel haben wir überzeugend kombiniert und die Scheibe laufen
lassen. Mit diesem Ergebnis war Schwenningen bei einem Chancenverhältnis von
84:12 eigentlich noch gut bedient.“ ERC Schwenningen -
EHC Memmingen 1:10 (1:5/0:4/0:1) Tore: 0:1 (5.Min.) Nicole Moller / Carla
Manca; 0:2 (14.) Petra Neusser / Nicole Moller ; 0:3 (15.) Petra Müller / Constanze Fischbach / Petra Neusser ; 1:3
(18.) Sarah Schumpp / Birgit Sauter / Melanie Stehle; 1:4 (20.) Anja Kaping ;
1:5 (20.) Manuela Scholz / Maike Piwonka ; 1:6 (23.) Petra
Neusser / Carla Manca / Nicole Moller ; 1:7 (24.) Constanze Fischbach / Petra
Müller / Nicole Moller ; 1:8 (26.) Petra Neusser; 1:9 (29.)
Petra Neusser / Sandra Polansky ; 1:10 (51.) Nicole Moller Strafen: Schwenningen 23 Min + Spieldauerdiziplinarstrafe gegen Jessica
Silis |
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25.01.2000 –Schweres Programm: Zwei Auswärtsspiele
innerhalb von 20 Stunden Da machten die
Verantwortlichen der EHC Damenmannschaft aus der Not eine Tugend: Um die
Fahrtkosten für den Mannschaftsbus und die Strapazen der langen Fahrten in
Grenzen zu halten, legten Sie die beiden weitesten Auswärtsbegegnungen gegen
die Landesligavertreter aus Baden-Württemberg auf ein Wochenende. So müssen
die Memmingerinnen zuerst am Freitagabend bei den Damen des DEL-Clubs aus
Schwenningen antreten, übernachten anschließend dort, und spielen nur 20
Stunden später am Samstag Nachmittag gegen Landesliga-Meister Hügelsheim. Beide Spiele sind
richtungsweisend und vorentscheidend für die EHC Damen. Nur wenn gegen die
Landesligisten voll gepunktet werden kann, ist der Verbleib im
Eishockey-Oberhaus der Damen gesichert. Mit dem 5:2 Sieg gegen Königsbrunn im
ersten Spiel der Relegationsrunde machten die Maustädterinnen Schritt eins in
diese Richtung. Nun sollen die Schritte zwei und drei folgen. Schwenningen
wurde Vizemeister in der Baden-Württembergischen Landesliga und ist den EHC
Damen aus einigen Turnieren keine unbekannte Mannschaft.. Aufhorchen ließen
die "Lady-Wings" am vergangenen Wochenende, als sie zuhause gegen
die ESG Esslingen nur relativ knapp mit 1:4 unterlagen. Dieses Ergebnis wird
EHC Coach Günther Polansky sicherlich zum Anlass nehmen, sein Team vor diesem
Gegner zu warnen und entsprechend zu motivieren. Nach dem Match werden die
EHC Mädels in Schwenningen übernachten und am nächsten Tag direkt weiter nach
Hügelsheim reisen. Hügelsheim ist für die
Memminger ein vollkommen unbeschriebenes Blatt, musste der Ort doch erst einmal
auf der Landkarte ausfindig gemacht werden. Einige Kilometer westlich von
Baden-Baden, unweit der französischen Grenze wurde man schließlich fündig.
Der Verein wurde noch vor Schwenningen Landesliga-Meister in
Baden-Württemberg. Zwar verlorenen sie gegen Esslingen klar mit 1:11 und
zogen auch gegen Königsbrunn mit 3:4 den Kürzeren, doch werden sich die
Memmingerinnen davon nicht blenden lassen. Als Novum für den EHC wird die
Partie auf einer kanadischen Eisfläche ausgetragen, die um einiges kleiner ist,
als die in Europa übliche. Vor allem hinter den Toren geht’s da ganz schön
eng zu. Diese Besonderheit dürfte ein Vorteil für die Gastgeber sein. Im EHC Lager werden neben der
langzeitverletzten Aniela Grünzig auch Kapitän Carolin Füchsl (Fortbildung), Manuela
Bischof (Urlaub) und Jessica Merath fehlen. Nationaltorhüterin Christine
Maier wird nach ihrer überstandenen Verletzung am Sprunggelenk dagegen wieder
mit dabei sein, so dass Trainer Polansky voraussichtlich mit drei Blöcken die
beiden wichtigen Spiele bestreiten kann. |
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23.01.2000 – Lothar sorgt für Spielausfall Dem Orkan Lothar haben es die Eishockey-Damen des EHC
Memmingen zu verdanken, dass die Begegnung beim Augsburger EV abgesagt werden
musste. Das Haunstettener Eisstadion wurde an den
Weihnachtsfeiertagen seiner Bedachung beraubt und die Damen des Augsburger EV
können seither nur noch mittels einer Sondergenehmigung vom Verband die
Bundesliga-Regelation im Freiluftstadion bestreiten. Durch die heftigen
Schneefälle am Samstag war jedoch an ein Spiel nicht zu denke, so dass die
Partie gegen Memmingen abgesagt werden musste. Die Verantwortlichen der
Fuggerstädter bemühten sich zwar noch um eine Verlegung ins Augsburger
Curt-Frenzel-Stadion, bekamen jedoch trotz freier Eiszeiten vom Vorstand des
AEV keine Genehmigung. Wann die Begegnung nachgeholt werden kann, ist derzeit
noch vollkommen offen. |
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19.01.2000 – EHC Damen reisen zum AEV – Fuggerstädter
ohne Stadiondach Mit dem vermeintlich schwersten Gegner in der Relegation
zur Bundesliga Süd bekommen es die Eishockeydamen des EHC Memmingen zu tun.
Die Begegnung findet am Samstag um 17.30 Uhr im Haunstettener Freiluftstadion
statt, nachdem das bisherige Zeltdach den letzten Orkan nicht überstanden
hat. Die Damen des Augsburger eV
traf es in dieser Saison besonders hart. Zuerst verletzte sich in einem
Vorbereitungsspiel deren einzige Torhüterin Manuela Hirschbeck so schwer,
dass wochenlang eine Feldspielerin für sie das Tor hüten musste. Im ersten
Punktspiel fiel nach einem Check Top-Stürmerin Andrea Weissbach aus, nach der
Partie gegen den EHC Memmingen warf Coach Peter Dürr das Handtuch und zuletzt
sorgte Orkan „Lothar“ dafür, dass die Überdachung des Haunstettener
Eisstadions regelrecht „davonflog“. So kamen die Augsburgerinnen
verständlicherweise nie an ihr eigentliches Saisonziel, Platz drei, heran.
Dennoch dürften sie Favorit für den Platz eins in der Relegationsrunde sein. Memmingen konnte den einzigen
Vorrunden-Sieg beim Auswärtspiel in Haunstetten verbuchen (4:3), unterlag
aber im Rückspiel vor heimischen Publikum klar mit 1:7. Spannend wird die
Partie auch mit dem Duell der beiden Nationaltorhüterinnen Christine Maier
und Manuela Hirschbeck, die sich beide berechtigte Chancen in Hinblick auf
die Anfang April beginnende Weltmeisterschaft ausrechnen. Maier hat nach der
beim All-Star-Game zugezogenen Knöchelverletzung das Training bereits wieder
aufgenommen. Ob sie allerdings am Wochenende wieder zum Einsatz kommt, wird
sich erst beim Abschlusstraining am Freitagabend entscheiden. In jedem Fall fehlen
wird dem EHC Verteidigerin Sandra Polansky, die vom Arzt eine Woche
Sportverbot aufgebrummt bekommen hat. „Wir gehen in diese Partie, um zu
gewinnen“ gibt sich EHC-Trainer Günther Polansky kämpferisch, „zumal wir in
den beiden letzten Jahren in Augsburg immer gut gespielt haben“. Dazu möchte
der Coach seine Truppe gut auf die beiden wichtigen Spiele des
darauffolgenden Wochenendes einstellen. Und da käme ein Sieg über die Damen
aus der Fuggerstadt gerade recht. |
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15.01.2000 - EHC Damen starten erfolgreich in die
Relegationsrunde Im
Auftaktspiel zur Bundesligarelegation gewannen die Eishockeydamen des EHC
Memmingen beim langjährigen schwäbischen Rivalen Königsbrunn mit 5:2
(1:0/2:1/2:1). Die Memmingerinnen waren zwar die überlegene Mannschaft,
konnten aber nur phasenweise überzeugen. Tief durchatmen mussten
Spielerinnen und Verantwortliche erst einmal nach dem so wichtigen
Auswärtserfolg im ersten Spiel der Relegationsrunde gegen die „Tigers“ aus
Königsbrunn. Lange Zeit taten sie sich sehr schwer, auf Touren zu kommen,
gegen den Absteiger der Vorsaison. Ob es die lange Spielpause von genau vier
Wochen war, die Nervosität vor dem so wichtigen Spiel oder ob der Frust nach
zuletzt acht verlorenen Spielen in Folge noch zu tief in den Knochen saß, so
genau wusste es keiner zu sagen. Die Memminger gingen nach 13 Minuten
erstmals in Führung: Heidi Müller schießt von der blauen Linie, Königsbrunns
Torfrau lässt die Scheibe nur abprallen und Petra Neusser versenkt zum 1:0.
Trotz einer Vielzahl von Chancen war dies auch gleichzeitig der Stand nach
dem 1. Drittel. Im zweiten Abschnitt ein Auftakt nach Maß für den EHC: Nicole
Moller erhöht mit ihrem ersten Tor für Memmingen nach 51 Sekunden auf 2:0.
Doch auch diese Führung brachte keine Ruhe bei den Memmingerinnen. Immer
wieder tauchten Angreiferinnen der „Tiger“ im Rücken der EHC Verteidigung auf
und die gut disponierte Petra Merath im Memminger Tor musste bei Alleingängen
der Gastgeber ein ums andere Mal Kopf und Kragen riskieren um den Anschlusstreffer
zu verhindern. Chancenlos war Sie dann in der 29. Minute, als die stärkste
Stürmerin der Königsbrunner, Andrea Jahn, einen Schuss einer EHC
Verteidigerin abfing und mit einem Konter auf 2:1 verkürzte. Zum Glück
konnten die EHC Mädels noch im 2. Drittel die Führung ausbauen. Sandra
Polansky, die trotz Krankheit ihr Team nicht im Stich lassen wollte, erhöhte
im Nachschuss auf 3:1. Wiederum Nicole Moller war es, die nach nur 37
Sekunden im letzten Drittel mit dem 4:1 die Vorentscheidung in der Begegnung
markierte. Das schönste Tor des Abends schließlich erzielte die Manuela
Bischof nach einem tollen Zuspiel von Maike Piwonka, ausgerechnet gegen ihren
Ex-Verein. Die Gastgeber konnten zwar nochmals auf 5:2 verkürzen, doch ließen
die Maustädterinnen nichts mehr anbrennen. „Wir taten
uns schwer, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen, nachdem wir im bisherigen
Saisonverlauf meist nur damit beschäftigt waren, das Ergebnis erträglich zu
gestalten, und überwiegend auf Konter setzten mussten“ so EHC-Coach Günter
Polansky nach dem Spiel. „Jetzt müssen wir daraus lernen, und zukünftig den
Schwerpunkt mehr darauf legen, selbst das Spiel zu gestalten.“ DEC Tigers Königsbrunn EHC Memmingen 2:5
(0:1/1:2/1:2) Tore: 0:1
(13.Min.) Petra Neusser / Heidi Müller, 0:2 (21.) Nicole
Moller / Carla Manca; 1:2 (29.) Andrea Jahn / Bianca Bader / Renate Lang; 1:3
(39.) Sandra Polansky / Petra Neusser / Carla Manca; 1:4 (41.) Nicole Moller
/ Petar Neusser; 1:5 (43.) Manuela Bischof / Maike Piwonka / Marion Egner;
2:5 (54.) Andrea Jahn / Sabine Schröcker / Steffi Simka Strafen: Königsbrunn 4
Min. / Memmingen 8 Min Zuschauer: 40 |
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11.01.2000 - Der Kampf um Klassenerhalt beginnt
– die EHC Damen starten in die Relegation Nach
dem Intermezzo „All-Star-Game“ starten die Eishockey-Damen des EHC Memmingen
am Wochenende in die Relegationsrunde. Dabei gilt es, mindestens Platz drei
von sechs teilnehmenden Mannschaften zu erringen. „Eigentlich fängt für uns die Saison jetzt erst richtig
an“ so EHC Trainer Günther Polansky zu der am Samstag beginnenden
Relegationsrunde um den Klassenerhalt in der Bundesliga Süd. Von Beginn an
hatten sich die Memmingerinnen keinerlei Illusionen hingegeben, dass der
Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse ohne die Teilnahme an der
Abstiegsrunde realisiert werden könnte. Zu stark waren die Gegner im Eishockey-Oberhaus und so
konnten in der Vorrunde gerade mal zwei Punkte auf der Habeseite verbucht
werden (4:3 Sieg beim AEV). Licht und Schatten wechselten stark im Lager der
EHC Damen. Am einen Wochenende bot man bei der Top-Mannschaft aus dem Süden,
den TuS Geretsried, eine Spitzenleistung um nur zwei Wochen später unter den
Augen von Nationaltainer Rainer Nittel gegen den AEV sang- und klanglos unterzugehen.
Freilich waren die Memminger vom Verletzungspech ganz schön verfolgt. Etliche
Leistungsträger fehlten über Wochen, vor allem Memmingens Top-Verteidigerin
Aniela Grünzig muss nach einer Schulteroperation noch bis mindestens Mitte
Februar pausieren. Als Helfer in der Not
erklärte sich Anja Kaping, die Ende der letzten Saison die
Schlittschuhe schon an den Nagel gehängt hatte, bereit, die EHC Abwehr
nochmals zu verstärken. Zuletzt verletzte sich auch noch Nationaltorhüterin
Nina Maier beim Aufwärmtraining zum All-Star-Game am vergangenen Wochenende.
Doch scheint die Verletzung nun doch nicht so schwer zu sein, wie zunächst
befürchtet. Maier will bereits nächste Woche das Training wieder aufnehmen. Neben den Memmingern bestreiten die Bundesligisten aus
Augsburg und Esslingen sowie die Landesligisten Königsbrunn, Hügelsheim und
Schwenningen die Relegationsrunde. Besondere Brisanz liegt bereits in der
Auftaktbegegnung am kommenden Samstag
beim schwäbischen Rivalen Königsbrunn. Die „Tigers“ verloren in der
vergangenen Spielzeit ihren Bundesligaplatz an Kornwestheim und werden wohl
alles daran setzten, in diesem Jahr wieder aufzusteigen. Zwar verloren sie
letztes Wochenende die beiden Endspiele um die bayerische Meisterschaft gegen
Kaufbeuren mit 0:8 und 1:3 klar, doch
wird die Motivation gegen Memmingen unter Garantie um ein vielfaches höher
sein. Memmingens Trainer Polansky sieht seine Mädels jetzt in
der Pflicht: „Jetzt ist jede Einzelne gefordert, in Training und Spiel 100 Prozent
zu geben.“ Ausschlaggebend werden die Begegnungen gegen die drei
Landesligisten sein. „Da müssen 12 Punkte aus den sechs Partien her“ so
Polansky. |
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28.12.99 - Gegner der EHC Damen
in der Relegationsrunde stehen fest Nach
Abschluß der Vorrunde stehen nun auch die Gegner der Damenmannschaft des EHC
Memmingen für die Mitte Januar beginnende Relegationsrunde fest. Neben den
Bundesligakonkurrenten Esslingen und Augsburg treffen die Memmingerinnen auf
den schwäbischen Rivalen aus Königsbrunn, der in der vergangenen Spielzeit
aus der höchsten deutschen Spielklasse abgestiegen musste. Nachdem sich aus
beiden bayerischen Landesligen kein weiterer Verein für die Aufstiegsrunde
beworben hat, vervollständigen zwei Vertreter aus Baden-Württemberg die Sechsergruppe:
die Damen vom Schwenninger ERC sowie Landesligameister ESV Hügelsheim.
Während die Schwenningerinnen den EHC Damen schon aus einigen Turnieren
bekannt sind, musste Hügelsheim erst einmal auf der Landkarte ausfindig
gemacht werden. Schließlich fanden die Memminger Verantwortlichen den kleinen
Ort einige Kilometer westlich von Baden-Baden, unweit der Landesgrenze zu
Frankreich. Die
Zielsetzung für die Maustädterinner steht fest: der Klassenerhalt im
Eishockey-Oberhaus. Dazu gilt es, mindestens Platz drei der sechs Teams zu
erreichen. Neben den „dicken Brocken“ Augsburg und Esslingen wird wohl
Königsbrunn der Hauptkonkurrent um Platz drei sein, und die Königsbrunner
Verantwortlichen waren schon immer für einen Überraschungscoup auf dem
Transfermarkt gut. Gut zwei Wochen Zeit hat EHC Coach Günther Polansky noch,
um seine Truppe auf Vordermann zu bringen. Von 15. Januar bis Anfang April
dauert die Relegationsrunde. Die Spielpaarungen werden anlässlich des am 8.
Januar 2000 in Memmingen stattfindenden All-Star-Games festgelegt. |