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28.03.01 - Erfolgreichste Saison im
Memminger Dameneishockey geht zu Ende Memmingen – Seit zwölf Jahren gibt es
Dameneishockey in Memmingen, und die EHC Mädels können nun auf die
erfolgreichste Bundesligasaison zurückblicken. Mit den drei Neuzugängen Andi Weissbach, Aziza
Lehrl und Sandra Schorlemmer, starteten die Memmingerinnen in ihre vierte
Bundesligasaison in Folge. Nach einer intensiven Vorbereitung unterlagen sie
gleich im ersten Meisterschaftsspiel dem späteren deutschen Meister, dem TV
Kornwestheim, recht unglücklich mit 0:1. Weitere Höhepunkte waren das 2:2
Unentschieden gegen den TuS Geretsried und der 1:0 Sieg gegen den ESC Planegg.
Gegen diese beide Teams hatte es in den Vorjahren noch nie einen Punktgewinn
gegeben. Durch zwei überflüssige Heimniederlagen gegen Esslingen und Planegg
verspielten die Allgäuerinnen schließlich das gesteckte Vorrundenziel, Platz
vier. Dennoch waren die Fortschritte unübersehbar. An Weihnachten verließ die
langjährige Mannschaftsführerin Carolin Füchsl aus beruflichen Gründen den
EHC. Verstärkt mit drei Spielerinnen aus der EHC-Schülermannschaft und einer
Nachwuchsspielerin vom EC Oberstdorf setzte Coach Günther Polansky in der
folgenden Relegationsrunde das Team mit dem Ziel Platz eins mächtig unter
Druck. Und seine Mädels hielten diesem stand. Zu schwach waren die beiden
Landesligisten, um eines der Bundesligateams in Bedrängnis zu bringen. Doch
auch gegen die Mitkonkurrenten Planegg und Esslingen gab es eine Bilanz, die
sich sehen lassen kann: einziges Team ohne Niederlage, erfolgreichster
Angriff und die beste Verteidigung. Zum Abschluss steht die Mannschaft nun
mit 15:1 Punkten und 68:10 Toren auf Platz eins der Relegationsrunde und
bleibt damit auch in der kommenden Saison einziger Allgäuer Vertreter in der
höchsten deutschen Spielklasse. Topskorerin in Reihen der EHC Damen war Andi
Weissbach mit 19 Toren und 12 Assists, beste Verteidigerin Sandra Polansky
mit 8 Punkten (4/4). Voller Stolz strahlte der Memminger Trainer bei der
Saisonabschlussfeier am vergangenen Wochenende: „Mein Kompliment an das ganze
Team“ lobte Polansky seine Mädels. „Wir haben eine tolle Relegationsrunde
hingelegt und den Abstand zur Spitze im deutschen Dameneishockey deutlich
verringert“. Die Leistung der Memminger Mädels ist umso höher
zu bewerten, da sie mit nur einer Trainingszeit pro Woche auskommen müssen.
Abteilungsleiter Peter Gemsjäger ist
mit der Zusammenarbeit mit der Vereinsführung sehr zufrieden,
lediglich das leidige Thema Eiszeiten ist für ihn unbefriedigend. Obwohl die
Damen seit Jahren die erfolgreichste Mannschaft des EHC und der Stadt
Memmingen sind, fehlt hier von beiden Seiten noch eine angemessene Unterstützung.
Alle andern EHC Mannschaften können zwei oder dreimal wöchentlich trainieren.
Enttäuschend aus Memminger Sicht auch das Desinteresse des
Damen-Nationaltrainer Rainer Nittel. Nur unweit von Füssen wohnend, hat es
der hauptberufliche Nationalcoach nicht für notwendig befunden, auch nur ein
einziges Spiel der Memmingerinnen zu besuchen. Am kommenden Wochenende werden die
Maustädterinnen ihren Erfolg bei einem gemeinsamen Hüttenwochenende im
Schwarzwald gebührend feiern. |
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17.03.01 - EHC Damen bleibt ungeschlagen Erster der
Relegationsrunde >>> FOTOS vom Spiel <<< Memmingen/Hügelsheim – Auch das letzte Spiel der
Saison 2000/2001 entschieden die Memminger Damen klar für sich. Sie bezwangen
den Meister der Landesliga Baden-Württemberg ESV Hügelsheim mit 12:1
(1:3/0:4/0:5). Ohne Nervenkitzel geht’s scheinbar nicht bei den Mädels
des EHC Memmingen. Wiedereinmal kamen sie nur ganz schwer auf Touren gegen
einen vermeintlichen Underdog aus der Landesliga und wiedereinmal lagen sie
nach 10 Minuten sogar mit 0:1 zurück.
Ob es an der unkonventionellen Spielweise des Gegners, an der
mangelnden Routine liegt, wenn es darum geht, selbst das Spiel aufziehen zu
müssen oder an mangelnder Konzentration lag, genau wusste es anschließend
Keiner zu sagen. Erst nach dem Rückstand kam die Tormaschine der EHC Mädels
auf Touren. Carla Manca, Petra Neusser und Andi Weissbach brachten ihr Team
mit 3:1 in Führung. Hügelsheim spielte frech weiter, tauchte oft mit zwei
Angreifern im Rücken der EHC Abwehr auf und brachte die Maustädterinnen
phasenweise ganz schön ins Schwimmen. Ohne zu glänzen spulten die Allgäuerinnen
ihr Programm herunter und nach vierzig Minuten war beim Stand von 7:1 längst
alles entschieden. Nur im letzten Drittel blitzte beim Tabellenführer
manchmal das eigentliche spielerische Potential auf. Mit den fünf Treffern
zum 12:1 Endstand waren die Gastgeber, ohne deren Leistung und Einsatz
schmälern zu wollen, noch gut bedient.
Mit einer konsequenteren Leistung hätte der Sieg wesentlich höher
ausfallen können. Trotzdem beendeten die EHC Mädels eine tolle Saison. Sie bleiben mit 15:1 Punkten das einzige Team ohne Niederlage in der Relegationsrunde zur Bundesliga Süd in der sie auch in der nächsten Saison vertreten sein werden. Mit einem Torverhältnis von 68:10 in den acht Spielen stellten sie sowohl die beste Abwehr als auch den besten Sturm in dieser Runde. ESV Hügelsheim - EHC Memmingen
1:12 (1:3/0:4/0:5) Tore: 1:0 (10.) Linda Bohlig / Tina Obermann / Angela Mayer;
1:1 (11.) Andi Weissbach; 1:2 (13.) Carla
Manca / Petra Müller; 1:3 (15.) Petra Neusser / Petra Müller;
1:4 (23.) Carla Manca / Petra Neusser
/ Petra Müller; 1:5 (37.) Constanze Fischbach / Grünzig Aniela / Andi
Weissbach; 1:6 (37.) Constanze Fischbach / Piwonka Maike; 1:7 (40.) Manuela
Scholz; 1:8 (44.) Andi Weissbach / Piwonka Maike; 1:9 (50.) Petra Müller / Petra Neusser / Sandra Polansky; 1:10
(52.) Grünzig Anela; 1:11 (55.) Bischof Manuela / Manuela
Scholz / Sandra Schöllhorn; 1:12 (56.) Sandra Polansky Strafen: Hügelsheim 0 Min - Memmingen 2 Min Zuschauer: 50 |
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16.03.01 - EHC Damen stutzen
„Lady Wings“ aus Schwenningen die Flügel >>> FOTOS vom Spiel
<<< Memmingen / Schwenningen –
Nach recht durchwachsenem Auftaktdrittel gewannen die Memminger Damen in der Relegationsrunde
zur Bundesliga Süd gegen die „Lady Wings“ des Schwenninger ERC haushoch mit 16:1 (1:1/5:0/10:0) Toren. Recht verdutzt schauten die
Verantwortlichen der EHC Damenmannschaft nach dem ersten Drittel auf die
Anzeigentafel - 1:1 hieß das Zwischenergebnis. Die Schwenninger Mädels gingen
durch deren auffälligste Spielerin, Jessica Silis, bereits nach 3 Minuten in
Führung. Memmingen spielte in der Anfangsphase vollkommen lustlos und
pomadig, ohne Stellungsspiel und fast statisch. Zwischen dem Tabellenführer
und dem Schlusslicht war kein Unterschied zu erkennen. Erst nach 25 Minuten kamen die
Allgäuerinnen auf Touren. Angekurbelt wurde die Offensive von der an diesem
Abend stark aufspielenden Mannschaftskapitänin Petra Neußer. Von einem Jetlag
war bei ihr nach ihrem Canada Urlaub überhaupt nichts zu merken. Neußer
erzielte drei Treffer im Mittelabschnitt, zwei steuerte Constanze Fischbach
bei. Im letzten Drittel hatten die EHC Mädels dann leichtes Spiel. Die
bislang aufopferungsvoll kämpfende Schwenninger Mannschaft hatte dem EHC
Sturmlauf nun nichts mehr entgegenzusetzen und auch deren phasenweise
glänzend haltende Torhüterin Silke Reitzner musste nach 45 Minuten
Dauerbeschuß und dem neunten Gegentreffer völlig entkräftet ihrer Kollegin
Platz machen. Davon wenig beeindruckt legte die Angriffsmaschinerie der
Maustädterinnen Tor um Tor drauf. Mit sage und schreibe 10:0 ging dieses
letzte Drittel so an die Memminger Mädels. Am erfolgreichsten waren Andi Weissbach und Carla Manca mit jeweils
drei Treffern. Trotz aller Freude über den
höchsten Auswärtssieg der EHC Mädels müssen sich die Verantwortlichen beim
Eishockey-Verband über die sportlichen Aspekte der Relegationsrunde Gedanken machen. Zu krass sind die
Leistungs-Unterschiede zwischen den Bundesligisten und den Landesligisten, um
hier von einem interessanten Vergleich sprechen zu können. Schwenninger
ERC - EHC Memmingen 1:16
(1:1/0:5/0:10) Tore: 1:0 (3. Min) Silis Jessica / Rentschler Angelika; 1:1 (9.) Petra
Müller / Petra Neusser / Lehrl Aziza; 1:2 (25.) Constanze Fischbach / Andi
Weissbach; 1:3 (27.) Petra Neusser / Lehrl Aziza; 1:4 (29.) Constanze
Fischbach / Piwonka Maike / Andi Weissbach ; 1:5 (30.) Petra Neusser / Carla Manca / Petra Müller; 1:6 (33.) Petra Neusser / Petra Müller / Carla
Manca ; 1:7 (42.) Petra Neusser / Lehrl Aziza / Petra Müller; 1:8(45.) Carla
Manca / Petra Neusser / Petra Müller; 1:9 (45.) Petra Neusser / Carla Manca ;
1:10 (47.) Piwonka Maike / Andi Weissbach / Constanze Fischbach;
1:11 (52.) Grünzig Aniela / Andi Weissbach / Piwonka Maike; 1:12 (53.) Carla Manca / Petra Neusser / Sandra Polansky; 1:13
(55.) Andi Weissbach / Constanze Fischbach / Grünzig Aniela;
1:14 (56.) Carla Manca / Petra Müller /
Petra Neusser; 1:15 (58.) Andi Weissbach / Manuela Scholz / Bischof
Manuela; 1:16 (59.) Andi Weissbach / Piwonka Maike / Sandra Schöllhorn Strafen: Schwenningen 8 Min. ,
Memmingen 2 Min. Zuschauer: 15 |
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14.03.01 - Doppelspiel zum Saisonabschluss Memmingen
– Zweimal Auswärts antreten müssen die Damen des EHC Memmingen zum Abschluss
der Eishockey-Saison 2000/2001. In der Relegationsrunde zur Bundesliga Süd
geht es zu den beiden Vertretern der Landesliga Baden-Württemberg nach
Schwenningen und Hügelsheim. Die Würfel in der Qualifikation
zur Bundesliga Süd für die kommende Saison sind bereits gefallen. Wie zu
erwarten war, haben sich neben den Memminger Damen auch die beiden anderen
Bundesligisten aus Planegg und Esslingen für die Spielzeit 2001/2002 in der
höchsten deutschen Spielklasse qualifiziert. Zu schwach waren die beiden
Mitbewerber in der aktuellen Runde, die beiden Landesligisten aus
Schwenningen und Hügelsheim. Diese kamen in allen Spielen gegen die
Bundesligisten über die Rolle eines Sparringspartner nicht hinaus. In den Hinspielen dominierten
die Allgäuerinnen das Geschehen auf dem Eis klar. Mit 7:1 wurden die „Lady
Wings“ aus Schwenningen und mit 20:1 die Hügelsheimer Damen nach Hause
geschickt. Allerdings darf der Kantersieg gegen Letztere nicht überbewertet
werden, denn die Hügelsheimer traten nur mit einem Minikader und einer
Verteidigerin im Tor an. Denn immerhin wurde dieses Team Meister in der
Landesliga Baden-Württemberg. Zudem gewannen die Hügelsheimer den internen
Vergleich mit Schwenningen am vergangenen Samtag klar mit 5:1. Doch vor es am
Samstagabend nach Hügelsheim unweit von Baden-Baden geht, muß Günther
Polansky mit seinen Mädels am Freitagabend bei den Damen des DEL Clubs aus
Schwenningen antreten. Mit dabei sein wird auch die aus dem Urlaub
zurückgekehrte Mannschaftsführerin Petra Neußer, so dass voraussichtlich der
komplette Kader zur Verfügung stehen wird. |
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03.03.01 - EHC Damen mit 20: 1 (4:0/9:0/7:1) Kantersieg
über Hügelsheim >>> FOTOS
vom Spiel <<< Memmingen -
Im letzten Heimspiel in der laufenden Saison gewannen die Damen des
EHC Memmingen gegen den ESV Hügelsheim deutlich mit 20:1 (4:0 / 9:0 / 7:1).
Die nur mit einem Minikader angetretenen Gäste wehrten sich zwar tapfer, waren insgesamt jedoch
hoffnungslos überfordert. Unter keinen günstigen Voraussetzungen fuhren die Damen
des ESV Hügelsheim zum Tabellenführer nach Memmingen. Ohnehin nur mit einem
dezimiertem Kader meldete sich kurz vor der Abfahrt noch die Stammtorhüterin
ab, so dass eine Verteidigerin den Kasten hüten musste. Die Memminger Mädels
sahen sich so einem Abwehrbollwerk gegenüber, denn die Gäste verteidigten mit
Katz und Maus ihr eigenes Drittel. Statt jedoch die spielerischen Vorteile
auszunutzen, versuchten sich die Maustädterinnen viel zu sehr in
Einzelaktionen. Zwar ging das erste Drittel mit 4:0 klar an die Gastgeber,
doch von einem guten Spiel konnten man wahrlich nicht sprechen. Erst ein
mittleres Donnerwetter von Coach Günther Polansky beim Pausentee rüttelte die
EHC Mädels wach. Dann lief endlich die Scheibe und die Tore fielen beinahe im
2-Minuten-Takt. Mit 9:0 waren die Gäste fortan nur mehr ein leichterer
Sparringspartner. Höhepunkt aus Sicht der Gäste war sicherlich der
Ehrentreffer zum 18:1 in der 51. Minute, der aus einer der wenigen
Situationen entstand, in dem die Hügelsheimer Damen überhaupt aus der eigene
Hälfte kamen. 20:1 hieß es am Schluss der Endstand für die Allgäuerinnen, die
damit auch ihren bislang höchsten Sieg in der Bundesliga verbuchen konnten. Am kommenden Wochenende ist für die EHC Mädels wegen der
deutschen Meisterschaft spielfrei, bevor es in vierzehn Tagen zu den
Rückspielen nach Schwenningen und Hügelsheim geht. EHC Memmingen – ESV Hügelsheim
20:1 (4:0/9:0/7:1) Tore: 1:0 (4.) Andi Weissbach / Constanze Fischbach; 2:0 (5.)
Carla Manca / Petra Müller; 3:0
(12.) Sarah Merath; 4:0 (12.) Constanze Fischbach / Andi
Weissbach ; 5:0 (21.) Manuela
Merath; 6:0 (24.) Manuela Merath; 7:0 (25.) Bischof Manuela / Petra
Müller; 8:0 (26.) Lehrl Aziza / Sarah Merath;
9:0 (31.) Maike Piwonka / Constanze Fischbach; 10:0 (33.) Petra Müller / Carla Manca; 11:0 (33.) Andi
Weissbach / Julia Gemsjäger / Sarah Merath; 12:0 (35.) Aniela Grünzig; 13:0 (36.) Carla Manca / Manuela
Bischof; 14:0 (43.) Petra Müller; 15:0 (44.) Maike Piwonka / Andi
Weissbach ; 16:0 (44.) Andi Weissbach ; 17:0 (47.) Manuela Merath / Maike
Piwonka; 18:0 (49.) Aziza Lehrl / Julia Gemsjäger; 18:1 (51.) Anna Hartmann;
19:1 (56.) Petra Müller / Aniela
Grünzig / Manuela Bischof; 20:1 (58.) Sarah Merath / Julia Gemsjäger Strafen: Memmingen 6 Min. + 10 Min für Maike Piwonka– Hügelsheim 2
Min Zuschauer: 55 |