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22.08.2000 - Eiszeit für die EHC
Damen hat schon begonnen Nach
acht Wochen schweißtreibendem Sommertraining stehen die Eishockey-Damen des
EHC Memmingen seit mehr 14 Tagen bereits wieder in Eistraining. Auftakt in die neue Eiszeit war das schon fast traditionelle
Trainingslage im tschechischen Beroun. In sechs Trainingseinheiten und einem
Testspiel gegen die Berouner Damenmannschaft wurden von Trainergespann
Polansky / Schmid die ersten Schritte in Hinblick auf die neue
Bundesligasaison eingeläutet. Da es bedauerlicherweise in der Memminger
Eissporthalle erst ab Anfang September Eis geben wird, müssen die EHC Mädels
die bereits aufgebaute Form und Kondition in einem fremden Eisstadion
erhalten. Dazu wurden drei Trainingseinheiten beim EC Oberstdorf angemietet. Der Mannschaftskader der Memmingerinnen steht schon
beinahe komplett. Mit Top-Stürmerin Andy Weißbach kommt die langjährige
Wunschkandidatin von Abteilungsleiter Peter Gemsjäger nun doch nach
Memmingen. Daneben wurde vom EV Pfronten die erfahrene Verteidigerin Aziza
Lehrl verpflichtet, mit der die Führungsriege der EHC Damen auf eine
Verstärkung der Hintermannschaft hofft. Schließlich schloß sich auch noch
Außenstürmerin Sandra Schorlemmer dem Verein an, die jahrelang für Planegg
der schwarzen Hartgummischeibe nachjagte. Sie macht gerade an der Uni in Ulm
ihre Doktorarbeit und fügte sich beim Trainingslager in Beroun bereits
nahtlos ins EHC Mannschaftsgefüge ein. Schließlich zeigten auch die noch im
Schülerbereich aktiven Nachwuchsspielerinnen Sarah Merath und Julia Gemsjäger
bei den bisherigen Trainingseinsätzen ansprechende Leistungen. Auf beide kann
Trainer Polansky bei akutem Personalmangel während der Saison durchaus einmal
zurückgreifen. Das erste Vorbereitungsspiel bestreiten die EHC Damen am
9. September auf heimischen Eis gegen Bundesliga-Nachrücker Königsbrunn. Die
Thermenstädter profitierten vom Ausscheiden des Augsburger EV und rückten als
Tabellenvierter der letztjährigen Relegationsrunde noch ins
Eishockey-Oberhaus nach. |