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25.09.99 EHC Damen - ESC
Planegg/Würmtal 1:11 (1:4 / 1:5 / 0:2)
Fehlstart
für die EHC Damenmannschaft Einen klassischen
Fehlstart leisteten sich die Eishockeydamen des EHC Memmingen beim Bundesliga
Saisonauftakt. Gegen den Vorjahresdritten ESC Planegg/Würmtal kassierten die
Memmingerinnen eine deutliche 1:11 (0:4/1:5/0:2) Heimniederlage. Von Beginn dominierten die Gäste aus Planegg das
Spielgeschehen und allen voran deren Paradesturm Rumswinkel, Aumüller und
Pink war so gut wie nie in den Griff zu bekommen. Nach zehn Spielminuten hieß
es dann bereits 0:3 aus Sicht des EHC – alle drei Treffer gingen auf Konto
von Sandra Rumswinkel. Von all den Punkten, die sich die Memminger Mannschaft
vor der Begegnung vorgenommen hatte, war nichts zu sehen: kein
Forechecking, schlechtes Stellungsspiel, kein Spiel auf den Körper. Die
beiden einzigen EHC Chancen im ersten Drittel hatte Sandra Schöllhorn, die
jedoch an Rosi Settele im Gästetor scheiterte. Als Planegg dann im
Mitteldrittel nach 25. Minuten auf 0:6 davonzog, verließ EHC Torfrau Petra
Merath entnervt das Gehäuse. Kurz darauf gelang Manuela Bischof der einzige
Memminger Treffer. Sie spitzelte die Scheibe einer Planegger Verteidigerin
vom Schläger, zog auf und davon und verkürzte auf 1:6. Doch wieder war es die
erste Reihe der Gäste, die nie zu stoppen war. Mit drei Toren bis zum Ende
des zweiten Drittels erhöhten sie das Resultat auf 1:9. Nur in den letzten
zwanzig Spielminuten gelang es den Memmingerinnen, das Geschehen einigermaßen
im Rahmen zu halten. Beide Treffer für Planegg zum 1:11 Endstand waren
abgefälscht. Sichtlich enttäuscht war EHC Coach Günther Polansky nach der
Begegnung. Zwar fehlten ihm mit Petra Neusser und Petra Müller zwei
Stammspielerinnen und er musste die Angriffsreihen komplett umbauen, doch
lies er dies nicht als Entschuldigung gelten. „Da sind die anderen erfahrenen
Spielerinnen gefordert, das Heft in die Hand zu nehmen. Doch davon habe ich
heute überhaupt nichts gesehen“ so Polansky nach dem Spiel. EHC Memmingen – ESC Planegg/Würmtal 1:11 (0:4/1:5/0:2) Tore: 0:1
(4.Min) Sandra Rumswinkel / Bettina Aumüller; 0:2 (9.) Sandra Rumswinkel /
Monika Pink ; 0:3 (11.) Sandra Rumswinkel; 0:4 (20.) Katja Giessmann / Pia
Pietrowski ; 0:5 (23.) Nina
Linde / Tina Moll ; 0:6 (25.) Monika Pink; 1:6 (27.) Manuela
Bischof; 1:7 (32.) Bettina Aumüller / Sandra Rumswinkel; 1:8 (34.) Monika
Pink / Nina Linde; 1:9 (37.) Monika Pink; 1:10 (55.) Maria Sebald / Elke
Wiegand; 1:11 (56.) Pia Pietrowski / Susan MacKenzie Strafen: EHC
Memmingen 2 Min. – ESC
Planegg 0 Min. Zuschauer: 50 |
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Die Eishockey-Damenmannschaft des EHC Memmingen startet
am kommenden Wochenende als einziger Allgäuer Vertreter in der höchsten
deutschen Spielklasse in die neue Saison. Wie im Vorjahr ist das Saisonziel
für die Memmingerinnen der Klassenerhalt. Jeweils sechs Teams der
Bundesliga Süd und Nord spielen zunächst bis Weihnachten eine Vorrunde.
Anschließend ermitteln die Mannschaften auf den Plätzen eins bis drei aus
beiden Ligen den deutschen Meister, während die übrigen Teams mit den drei
besten Teams der Landesligen eine Relegationsrunde um die drei freien Plätze
in der 1. Bundesliga ausspielen. Zum sechsten Mal spielen die
Memminger Damen seit der Gründung der Mannschaft vor elf Jahren in der
höchsten deutschen Spielklasse. Nach dem Abstieg des schwäbischen
Traditionsverein Königsbrunn, der im Vorjahr vom TV Kornwestheim verdrängt
wurde, wird es für die EHC Damen noch schwieriger werden, den
Klassenerhalt in der Bundesliga zu schaffen. Dennoch setzt man bei den Allgäuerinnen
auf einen großen Mannschaftskader - insgesamt 22 Spielerinnen jagen der
schwarzen Hartgummischeibe nach und auf den Nachwuchs: insgesamt neun junge
Mädchen aus den Nachwuchsspielklassen gehören der Bundesligamannschaft an.
Manch anderer Bundesligist eifert dagegen dem zweifelhaften Vorbild aus dem
Profibereich des Männereishockeys nach und holt sich gegen
„Aufwandsentschädigungen“ die Spielerinnen aus großer Entfernung zusammen, um
so den Erfolg zu erkaufen. Günther Polansky bleibt
Cheftrainer der Memmingerinnen. Erstmals steht ihm mit Andy Schmid ein
Co-Trainer zur Seite, der selbst als Spieler für den SC Memmingen und EV
Landsberg aktiv war. Neu beim EHC spielen im Angriff Manuela Bischof aus
Königsbrunn, die es aus persönlichen Gründen ins Unterallgäu zieht und
Nachwuchstalent Nicole Moller vom EV Pfronten. In der Verteidigung stößt Anna
Gemsjäger aus dem eigenen Nachwuchs zum Kader. Top besetzt sind die
Maustädterinnen im Tor. Mit Nationaltorhüterin Christine Maier und Petra
Merath stehen beim EHC - nach Stephanie Kürten vom TV Kornwestheim - die
beiden stärksten Torhüterinnen der Liga im Kasten. Während der Sturm der
Memminger mit drei schlagkräftigen Reihen besser als im Vorjahr besetzt ist,
bleibt die Abwehr nach wie vor das Sorgenkind. Die Ziele für diese Saison
stehen fest: In der Vorrunde gilt es eine homogene und schlagkräftige
Mannschaft zu formen um für die Relegationsrunde ab Januar gut gerüstet zu
sein. Dennoch werden die Allgäuerinnen alles daran setzen, sich in jedem
Spiel so teuer wie möglich zu verkaufen und so der ein oder anderen
Topmannschaft die Punkte abzunehmen. Eine Platzierung besser als Platz fünf
wäre für den EHC eine riesige positive Überraschung. Punktspielauftakt ist am
Samstag, den 25.9.99 um 19.30 Uhr, in der Memminger Eissporthalle am
Hühnerberg. Die EHC Damen treffen auf den ESC Planegg, den
Meisterschaftsdritten der vergangenen Saison. Beide Begegnungen im Vorjahr
verloren die Memmingerinnen zwar, doch verliefen die Spiele lange Zeit
durchaus ausgeglichen. Allerdings muß Coach Polansky gleich im ersten Match
auf mindestens drei Stammspielerinnen verzichten. Während im Sturm Petra
Neusser und Petra Müller (Urlaub) fehlen, muß Verteidigerin Sandra Polansky
aus gesundheitlichen Gründen passen. |
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Glanzloser Sieg der EHC Damen über den EV Pfronten Einen recht glanzlosen 7:1 (2:0/3:0/2:1) Erfolg über die
Mannschaft des EV Pfronten erzielten die Eishockeydamen des EHC Memmingen in
ihrem letzten Vorbereitungsspiel auf die in zwei Wochen beginnende
Bundesligasaison. Nur selten gelang des den Unterallgäuerinnen, ihre
technische und läuferische Überlegenheit umzusetzen und so die Gäste mehr
unter Druck zu setzen. Zwar führten sie nach 7 Minuten bereits mit 2:0, doch
dabei blieb es im ersten Drittel. Die Pfrontener Damen kamen kaum einmal vors
Memminger Gehäuse, so dass Petra Merath, die während der ersten 40 Minuten
das EHC Tor hütetet, einen recht gemütlichen Nachmittag hatte. Ganz anders
ging es vor dem Tor des EV Pfronten zu. Deren Torfrau Tanja Glöggler konnte
sich ein ums andere mal auszeichnen und verhinderte mit eigenem Geschick und
einiger Portion Glück, dass im Mittelabschnitt nur drei weitere Tore zum 5:0
Zwischenstand fielen. Im letzten Drittel tauchten die Oberallgäuer dann doch
einige Male gefährlich vor dem Memminger Tor auf. Und so gelang den
Pfrontener Damen auch der umjubelte Ehrentreffer. Die EHC Mädels selbst kamen
noch zu zwei weiteren Toren und am Ende stand es 7:1 für die Maustädterinnen. Viel zu tun gibt es für die EHC Damen bis zum
Punktspielauftakt am 25. September. „Das Spiel heute war für uns nicht gerade
ein Schritt nach vorn“ so EHC Coach Giggi Polansky. Doch kaum gesagt grübelt
der Memminger Trainer auch schon darüber nach, wie er die Fehler seiner
Schützlinge im nächsten Training verbessern kann. EHC Memmingen – EV Pfronten 7:1
(2:0/3:0/2:1) Tore:
1:0 (5. Min) Petra Müller /
Constanze Fischbach; 2:0 (8.) Constanze Fischbach / Carla Manca; 3:0 (26.)
Manuela Merath / Carolin Füchsl / Manuela Bischof; 4:0 (29.) Petra
Neusser / Carolin Füchsl ; 5:0 (40.) Petra Neusser / Petra Müller / Carla
Manca; 6:0 (49.) Carolin Füchsl; 6:1 (53.) Raphi Suikull; 7:1 (56.) Manuela
Merath / Nicole Moller Strafen: EHC
Memmingen 2 Min. – EV Pfronten 14 Min. Zuschauer:
70 |
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Ein weiteres Vorbereitungsspiel steht den Damen des EHC
Memmingen am kommenden Wochenende ins Haus. Diesmal geht es am Samstag um
16.45 Uhr in der Eissporthalle am Hühnerberg gegen den Allgäuer Rivalen EV
Pfronten. Die Memmingerinnen werden es gegen diesen Gegner mit Sicherheit
etwas einfacher haben wie beim Spiel vom vergangenen Wochenende gegen den
Vizemeister Geretsried. Gelegenheit also für die EHC Mädels, die in den
Trainingseinheiten einstudierten Spielzüge in die Tat umzusetzen und die ein
oder andere taktische Variante auszuprobieren. Besondere Brisanz gewinnt die Partie dadurch, dass das
17-jährige Nachwuchstalent Nicole Moller erstmals gegen die Damen Ihres
Heimatvereins antreten wird. Moller, die bislang ausschließlich bei den
männlichen Nachwuchsmannschaften des EV Pfronten gespielt hat und hierbei
schon bayerischer Meister mit der Jugendmannschaft war, hat sich zu
Saisonbeginn den EHC Damen angeschlossen. Aller Voraussicht nach wird dies auch das letzte
Vorbereitungsspiel der Memmingerinnen vor dem Punktspielbeginn am 25.
September sein. Bedingt durch den großen Zapfenstreich im Memminger Stadion
am 19. September und die damit verbundene Verlegung des Heimspiels der
1.Mannschaft des EHC von Sonntag auf den Samstag, fällt das für den 18.9.99
geplante Spiel gegen den ERC Sonthofen ins Wasser |
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Mit einer saftigen 3:13 (2:6/0:3/1:4) Niederlage
kehrten die Eishockeydamen des EHC Memmingen von ihrem ersten
Vorbereitungsspiel auf die Saison 1999/2000 am Samstagabend aus Geretsried
zurück. Die Gastgeber waren den Memmingerinnen in allen Belangen
überlegen und führten nach acht Minuten bereits mit 5:1. Vor dem EHC Gehäuse
brannte es ein ums andere Mal lichterloh und nur sehr selten gelang der ein
oder andere Entlastungsangriff. Bei den Oberbayern, die sich auch noch
zusätzlich mit Nationalstürmerin Stephanie Frühwirt (Kornwestheim) und Isabel
Ionas aus Stuttgart verstärkt hatten, ragten vor allem zwei Akteurinnen
heraus: TuS Geretsried Kapitän Christina Oswald - wie fast immer gegen
Memmingen - und das erst 15-jährige Ausnahmetalent Michaela Lanzl. Beide
hatten mit je fünf Treffern den Löwenanteil am Sieg der Geretsrieder.
Besonders bemerkenswert hierbei zwei Treffer von Lanzl zu Beginn des letzten
Drittels. Der Erste nach sieben Sekunden und nur 16 Sekunden später der
Zweite. Die EHC Mädels konnten nur das Mitteldrittel einigermaßen mithalten.
Immerhin gelang es hier, 17 Minuten ohne Gegentreffer zu bleiben. Torschützen
auf Memminger Seite waren Carolin Füchsl, Petra Neußer und Carla Manca. Es gibt noch viel zu tun im Lager der EHC Damen bis zum
Punktspielbeginn in drei Wochen. Vor allem auf den Defensivbereich wird Coach
Günther Polansky in den nächsten Wochen sein Hauptaugenmerk richten. Doch
unterkriegen lässt sich im Memminger Lager Keiner trotz dieser hohen
Niederlage. Schließlich ist Geretsried nicht die Mannschaft, an der sich die
EHC Mädels messen lassen müssen. |
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Erstes Testspiel beim TuS Geretsried Am Samstag, den 4.9.99, starten die Eishockeydamen des EHC Memmingen mit ihrem
Vorbereitungsprogramm auf die kommenden Bundesligaspielzeit. Dabei reisen sie
zu keinem geringeren als dem Vizemeister der vergangenen Saison, dem TuS
Geretsried. EHC Coach Günther Polansky ist gar nicht unzufrieden
über diesen hochkarätigen Gegner: „Die ein oder andere Spielerin wird gleich
hier ihre Grenzen erkennen und wir werden sehen, was es bei uns noch alles zu
verbessern gibt. Das Ergebnis ist bei diesem Spiel für mich nur zweitrangig“.
Für die EHC Mädels ergibt sich jetzt die Gelegenheit, die
Trainingsformationen auch im Spiel auszuprobieren und die ein oder andere
Umbesetzung zu testen. Anspiel in Geretsried ist um 17.30 Uhr. |
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Neuzugang
vom EV Pfronten Als letzter Neuzugang zur die kommende Spielzeit hat
sich Nicole Moller vom EV Pfronten den Memmingerinnen angeschlossen. Die
talentierte 17-jährige spielte bislang ausschließlich bei den männlichen
Nachwuchsmannschaften ihres Heimatvereins und gehört, wie einige EHC
Spielerinnen auch, zum Kader der Bayernauswahl. Der gesamte Kader der EHC
Damen in der Saison 1999/2000 umfasst damit 22 Spielerinnen |