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28.09.2001 –
Dritte Spielabsage im vierten Spiel Bereits die dritte Spielabsage gab es für die Damen des
EHC Memmingen in dieser Saison. Das für Samstagabend angesetzte
Freundschaftsspiel gegen den ESC Kaufbeuren wurde von den Ostallgäuern wegen
zahlreicher kranker Spielerinnen abgesagt. Neben der ausgefallenen
Partie gegen Riessersee - die zu diesem Termin noch vom Verband gesperrt
waren - und dem ersten Bundesligaspiel gegen Planegg - Krankheitsbedingte
Absage seitens des EHC - ist dies nun bereits das dritte Spiel, das nicht
ausgetragen werden kann. Auf Seiten des EHC hofft man nun auf das erste
Oktoberwochenende. Da kommen am Samstagabend die Damen des EV Regensburg in
die Eissporthalle am Hühnerberg. |
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21.09.2001 - Misslungener Start in die Saison –
EHC muss Spiel gegen Planegg absagen Memmingen / Miesbach – Ganz anders haben sich die
Memminger Verantwortlichen den Start in die Bundesligasaison 2001/2002
vorgestellt. Beim Abschlusstraining am Freitagabend fand sich gerade noch ein
halbes Dutzend Spielerinnen auf dem Eis in der Memminger Eisporthalle ein.
Der Krankheitsvirus hatte bei den EHC Mädels so zugeschlagen, dass am Samstag
keine spielfähige Mannschaft für die Begegnung in Miesbach gegen Planegg zur
Verfügung gestanden hätte. Aus diesem Grunde sagte Mannschaftsführer Andreas
Fleischmann noch am Freitagabend die Begegnung beim Ligenleiter und dem
Planegger Mannschaftsführer ab. 19.09.2001 - Bundesligasaison
startet am Wochenende – Ungewissheit an allen Ecken und Enden Mit einem Auswärtsspiel gegen die Mannschaft aus Planegg starten die Eishockeydamen des EHC Memmingen am kommenden Samstag in ihre achte Bundesligasaison. Dass bislang keine rechte Freude am Punktspielauftakt aufkommen konnten, liegt weniger am Memminger Team, als an den Verantwortlichen des Dameneishockeys in Deutschland insgesamt. Zuviele Fragezeichen tun sich auf. Nach der Vorrunde, die bis Dezember dauert, gibt es in diesem Jahr erstmals keine Relegationsrunde mehr, denn alle Landesverbände haben vorab auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde verzichtet. Somit wird es auch keinen Absteiger aus der Bundesliga geben. Nach Weihnachten steht nunmehr für die Vereine auf den Plätzen vier bis sechs eine Pokalrunde auf dem Plan. Weder der Modus noch die weiteren Teilnehmer dazu stehen bislang freilich fest. Nach wie vor ungeklärt ist der Status der Damen des SC Riessersee, die eine Woche vor Punktspielauftakt noch immer keine Lizenz für die Bundesliga haben. Wie berichtet hat vor allem der Bayerische Verband Einspruch zum Wechsel der kompletten Geretsrieder Damen nach Garmisch eingelegt und das Team gesperrt. Das ganze Hauptaugenmerk im Dameneishockey liegt momentan auf der Nationalmannschaft, die an der Winter-Olympiade in Salt Lake City teilnehmen wird. Ob man freilich durch den möglichen Imagegewinn die Wunden, die man momentan in den Ligen hinterlässt, ausgleichen kann bleibt abzuwarten. Sportlich gesehen ist die Bundesligarunde jedenfalls eine Farce und die Memminger Verantwortlichen waren nicht die Einzigen, die sich ernsthafte Gedanken darüber gemacht haben, ob es nicht sportlich interessanter gewesen wäre, freiwillig in der Landesliga anzutreten. Günther Polansky,
im fünften Jahr Coach der Memminger Eishockey-Damen, möchte an die
erfolgreiche letzte Saison anknüpfen: „Unter die ersten Drei zu kommen wird
uns wahrscheinlich nicht gelingen, doch unversucht werden wir es nicht
lassen. Auch wenn wir gegen Top-Teams uns nur gut aus der Affäre ziehen
können, gibt es Gegner, mit denen wir uns durchaus messen können.“ Der Stammkader
der Maustädterinnen umfasst 16 Spielerinnen. Dazu stoßen noch drei 14-jährige
Mädchen aus dem Schülerkader des EHC Memmingen, die bei Bedarf auch in der
Damenmannschaft eingesetzt werden können. Vier Spielerinnen haben Memmingen
verlassen: Carolin Füchsl zog aus beruflichen Gründen nach Norddeutschland
und Sandra Schorlemmer schloss sich wegen der Mehrbelastung durch die
anstehenden Doktorarbeit den Ulmer Damen an. Bei beiden hoffen die EHC
Verantwortlichen jedoch auf eine baldige Rückkehr. Die Schlittschuhe an den
berühmten Nagel gehängt haben Aziza Lehrl, Manuela Bischof und Nina Maier.
Letztere hat den Rauswurf aus der Nationalmannschaft durch Bundestrainer
Nittel letztendlich nie ganz verkraftet. Im ersten Punktspiel müssen die Memminger Mädels nun am
kommenden Samstag gegen Planegg antreten. Letztes Jahr noch am Saisonziel,
Platz drei gescheitert, wollen die Oberbayern diesmal unbedingt die Endrunde
erreichen. Dazu haben sie einige Verstärkungen an Land gezogen und den
Memminger Damen dürfte ein heißer Kampf bevorstehen. Mit Sicherheit denken
die Planegger Spielerinnen nur sehr ungern an die 0:1 Vorrundenniederlage aus
der vergangenen Saison, als deren Trainer bei Stand von 0:0 Sekunden vor
Schluß die Torfrau vom Eis nahm und Memmingen so ein empty-net-goal beinahe
schenkte. |
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16.09.2001 - Knappe Niederlage
für EHC
Damen Memmingen – Gegen den Schweizer Nationalliga-A
Vertreter St.Gallen unterlagen die Damen des EHC Memmingen am Sonntagabend
knapp mit 1:2 (1:1/0:0/0:1). Die Gäste traten mit einigen Nationalspielerinnen sowie
zwei Amerikanerinnen an und waren sowohl technisch als auch läuferisch
überlegen. Durch kämpferischen Einsatz und gestützt auf eine hervorragend
parierende Petra Merath im Tor konnten die Memmingerinnen das Spiel dennoch
ausgeglichen gestalten. Den frühen Führungstreffer der Schweizerinnen glich
EHC Verteidigerin Sandra Polansky in der letzten Sekunde des ersten Drittels
mit einem Schlagschuss von der blauen Linie aus. Nach einem torlosen
Mittelabschnitt gelang US-Import Michelle Snyder kurz nach dem Wiederanpfiff
das 1:2 für die Gäste. Die größte Chance zum Ausgleich hatte kurz vor Schluß
Sandra Schöllhorn, die zweimal nur ganz knapp an der Torhüterin der
St.Gallener scheiterte. Tor: 0:1 (7. Min) Claudia Bär/Iris Holzer; 1:1 (20.)
Sandra Polansky / Andreas Weissbach; 1:2 (42.) Michelle Snyder / Rachel Wild
/ Lisa Meyers Strafen: Memmingen 10 Min. / DSC St. Gallen 8 Min. |
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14.09.2001 - EHC Damen im internationalen Vergleich gegen St. Gallen Memmingen – Einen hochkarätigen Gegner konnten
die Eishockeydamen des EHC Memmingen für ein Vorbereitungsspiel verpflichten.
Mit dem DSC St. Gallen kommt der Schweizer Meister aus dem Jahre 1999/2000 in
die Eissporthalle am Hühnerberg. Anspiel ist am Sonntagabend um 18.30 Uhr. Nach der ausgefallenen Partie gegen den SC Riessersee
(wir berichteten) treffen die EHC Damen eine Woche vor dem Punktspielauftakt
auf ein ausgesprochen starkes Team aus der Schweiz. Die Damen aus St. Gallen
waren in den vergangenen neun Jahren stets unter den besten vier Teams und
wurden in der vorletzten Saison erstmals Schweizer Meister. Etwas enttäuscht
vom vierten Platz in der vergangenen Spielzeit verlegen die Eidgenössinen
ihren Standort nunmehr nach Romanshorn, wo ihnen stark verbesserte
Bedingungen, unter anderem auch eine eigene Mannschaftskabine, zur Verfügung
stehen. Ein Wiedersehen gibt es in dieser Partei mit Mirca Aranda, die das
Eishockey beim Nachwuchs des EHC erlernte und vor vier Jahren mit ihren
Eltern in die Schweiz zog. Vor allem die drei Altersgenossinnen aus den
Reihen der EHC Schüler dürften sich auf diese Begegnung besonders freuen. |
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03.09.2001 - Die Erster Leistungstest für die
Bundesliga-Damen des EHC Memmingen abgesagt Memmingen – Gleich mit einem ausgesprochen dicken
Fisch hätten es die Damen des EHC Memmingen in ihrem ersten
Vorbereitungsspiel auf die neue Bundesligasaison eigentlich zu tun bekommen.
Doch der SC Riessersee wurde zu Wochenbeginn vom Eissportverband gesperrt und
für die EHC Mädels steht nun statt dem Vorbereitungsspiel am Freitag Training
auf dem Programm. Der Hintergrund dazu: Wie bereits gemeldet wechselten
die Damen des TuS Geretsried am Ende der vergangenen Spielzeit geschlossen
nach Garmisch, die bislang keine Damenmannschaft im Spielbetrieb hatten,
nachdem sie dort deutlich verbesserte Trainingsbedingungen zur Verfügung
gestellt bekamen. Nach – satzungsgemäß nicht unbegründeten - Protesten
anderer Vereine und vor allem des Bayerischen Verbandes ist dieser
Vereinswechsel weiterhin in der Schwebe und den Wahl-Garmischern droht nun
sogar die Verdammung in die Landesliga. Die endgültige Endscheidung, in der
höchsten deutschen Spielklasse mitwirken zu dürfen, hätte am vergangenen
Freitag fallen sollen. Stattdessen wurden die Oberbayern vom DEB bis zur
endgültigen Klärung durch ein Schiedsgericht vom Spielbetrieb gesperrt. Was diese Situation besonders peinlich macht ist, dass
sich die Ex-Geretsrieder auch noch mit hochkarätigen Spielerinnen, allen
voran Maritta Becker vom Mannheimer ERC, verstärkt haben. Und das
ausgerechnet in der für das deutsche Dameneishockey so bedeutsamen Saison vor
der Olympiateilnahme. |