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31.10.2001 – EHC Damen treffen auf deutschen
Meister Das zweite
Auswärtsspiel der Saison bestreiten die Damen des EHC Memmingen am kommenden
Samstag beim amtierenden deutschen Meister, dem TV Kornwestheim. Die
Kornwestheimer sind nach 3 Spieltagen mit 6:0 Punkten und 21:2 Toren klarer
Tabellenführer im Süden und haben dabei ihren vermeintlich größten Rivalen,
den SC Riessersee, mit 7:2 beinahe deklassiert. Da stellt sich für die EHC
Mädels eigentlich nur die Frage, inwieweit es gelingen wird, das Ergebnis am
Samstag einigermaßen im Rahmen zu halten. Zwar konnte Günther Polansky und
sein Team vor einem Jahr den Kornwestheimern lange Zeit Paroli bieten und mit
der 0:1 Niederlage ein mehr als achtbares Resultat erzielen. Doch verstärkte
Peter Kürten seine Truppe zu Saisonbeginn nochmals, allen voran mit der
Schweitzer Nationalspielerin Kathrin Lehmann. Auch Stefanie Frühwirt scheint
momentan in bestechender Form, sie führt die Torschützenliste der Liga Süd
mit acht Treffern an. Bei den EHC Mädels fehlt nach wie vor
verletzungsbedingt Ute Gallbronner und Heidi Müller kann aus familiären
Gründen die Fahrt nicht mitmachen. |
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Memmingen – Den Spielverlauf auf den Kopf stellte
die 1:3 Niederlage der Damen des EHC Memmingen im zweiten Heimspiel gegen die
Gäste aus Planegg. Memmingen war beinahe das ganze Spiel dominierend,
scheiterte letztendlich nur an der mangelnden Ausnutzung der eigenen Chancen. Deutlich waren auch im dritten Saisonspiel die
Fortschritte im Kombinationsspiel der Memmingerinnen bemerkbar. Von der
einstigen Überlegenheit der Planegger Damen war nicht mehr viel zu sehen und
diejenige Mannschaft, die das Geschehen über beinahe das ganze Spiel
bestimmte war Memmingen. Einziges Manko: das Ausnutzen der Torchancen. Schon
in den ersten zehn Minuten wären zwei oder drei Tore für die Maustädterinnen
möglich gewesen. Mehr Glück hatten da die Gäste. Sara Seiler nutze deren
Erste und zugleich einzige Chance im ersten Abschnitt zum 0:1. Unverändert
die Memminger Dominanz auch im Mittelabschnitt, doch waren Tore weiterhin
Fehlanzeige. Die EHC Mädels bleiben geduldig und ließen sich auch durch das
überraschende zweite Tor der Gäste in der 54. Minute nicht aus dem Rhythmus
bringen. Nur eine Minute später gelang Constanze Fischbach endlich der erste
Memminger Treffer und der alte Torabstand war wieder hergestellt. Nun setzten
die Memmingerinnen alles auf eine Karte, warfen alles nach vorne und
schnürten Planegg in deren eigenem Drittel ein. Doch Nationalstürmerin Sandra
Rumswinkel, die ansonsten unauffällig spielte, versetzte in der letzten
Spielminute mit einem Break den Memmingerinnen das endgültige KO. „Möge der Bessere gewinnen“ – ein Zitat dass an diesem
Abend aus Sicht der EHC Mädels nicht erfüllt wurde. Einzig und allein bei der
Ausnutzung der Torchance war Planegg besser. Mehr als fünf Torgelegenheiten
hatte die EHC Hintermannschaft den Gästen nicht erlaubt, doch diese haben mit drei Treffern einen
überaus glücklichen Sieg herausgeholt. „Keiner von Euch braucht den Kopf
hängen zu lassen“ so Coach Günther Polansky zu seinem Team nach dem Spiel.
„Mit Ausnahme der beide Topteams Kornwestheim und Riessersee können wir gegen
nun alle anderen mithalten, das haben wir heute wieder bewiesen, und das ist
unser Ziel für diese Saison gewesen. Das mit dem Tore schießen bekommen wir
schon auch noch hin“. Wer die
Zielstrebigkeit des Memminger Trainers kennt, weiß dass er dafür schon Pläne
im Hinterkopf hat. Tore: 0:1
(13. Min) Sara Seiler; 0:2 (54. Min) Sandra Rumswinkel / Elke Wiegand / Veronika
Angermeier; 1:2 (55.) Constanze Fischbach / Andrea Weißbach / Maike Piwonka;
1:3 (60.) Sanrda Rumswinkel Strafen: EHC Memmingen 10 Min. / ESC Planegg 14 Min. Zuschauer: 90 |
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24.10.2001 – Die Damenmannschaft
EHC Memmingen empfängt Planegg Memmingen- Nach dem Erfolg gegen Esslingen im ersten
Heimspiel der Bundesligasaison kommen am Samstag um 19.30 Uhr nun die Damen aus
Planegg in die Memminger Eissporthalle. Genau wie die Memminger stehen die Gäste aus Oberbayern
nach zwei Spieltagen mit 2:2 Punkten im Tabellenmittelfeld. Einem 4:3 Erfolg
in Esslingen folgte für die „Pinguins“ am vergangenen Samstag eine deutliche
0:9 Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten TV Kornwestheim. Allerdings
traten sie dort ohne ihre stärkste Stürmerin Sandra Rumswinkel an, die seit
der Wiederberufung in den Nationalmannschaftskader wieder an ihre besten Tage
anzuknüpfen versucht. Und Kornwestheim ist sicherlich kein Maßstab für den
Rest der Bundesliga Süd. Erklärtes Saisonziel der Planegger ist wie im
Vorjahr Platz drei in der Vorrunde. Dass dies nur mit zwei Siegen gegen die
EHC Damen realisiert werden kann, ist beiden Teams bewusst. Doch die EHC
Mädels werden wie schon gegen Esslingen alles daran setzen, dass beide Punkte
in Memmingen bleiben. In der vergangenen Saison gab es fast nur knappe
Resultate zwischen beiden Teams. Zwei Siege für den EHC (1:0 und 4:2), ein
Unentschieden (1:1) und eine Niederlage (0:3) stehen da zu Buche, so dass mit
einer spannenden Partie zu rechnen ist. Im EHC Kader wird erneut Ute
Gallbronner ausfallen, die vermutlich an der Hand operiert werden muss. |
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Memmingen – Eine engagiert kämpfende Memminger
Damenmannschaft kam am Samstagabend zu einem glücklichen wenn auch nicht
unverdienten 5:4 Erfolg gegen die „Pesky Kids“ aus Esslingen. Der Memminger
Siegtreffer in der spannenden Partie fiel erst 22 Sekunden vor der
Schlusssirene. Für die Gäste vom Neckar war dieses Spiel nach zwei
Niederlagen in Folge die letzte Möglichkeit, mit einem Sieg noch das
Saisonziel, Vorrundenplatz drei zu erreichen. Memmingen begann druckvoll und
mit klarer optischen Überlegenheit und konnten durch Petra Neußer nach gut
fünf Minuten im Powerplay mit 1:0 in Führung gehen. Doch noch in der selben
Spielminute gelang den „Pesky Kids“ der 1:1 Ausgleich. Immer wieder liefen
die EHC Damen in Konter der Gäste, die clever im eigenen Drittel standen und
sich ein ums andere Mal im Rücken der EHC Verteidigung absetzen konnten. Auch
die zwischenzeitliche 2:1 Führung durch Andrea Weißbach brachte Esslingen nicht
aus dem Konzept. Eines dieser zahlreichen Breaks und ein unglücklich
abgefälschter Schuss in Memminger Unterzahl genügte um die EHC Mädels
plötzlich mit 2:3 ins Hintertreffen zu bringen. Dem Memminger Ausgleich in
der Mitte der Partie – Petra Müller war erfolgreich – folgte postwendend die
erneute Esslinger Führung. Es dauerte
bis zum Schlussdrittel, als Constanze Fischbach zum 4:4 für die EHC Mädels
ausgleichen konnte. Das Glück des Tüchtigen stand den Memmingerinnen
schließlich bei, als 22 Sekunden vor dem Spielende Maike Piwonka den
umjubelten Siegtreffer für die Maustädterinnen markieren konnte. Während des gesamten Spieles machten sich die EHC Mädels
das Leben schwerer als unbedingt nötig, weil sie nicht an das spielerische
Niveau der vergangenen Partie gegen Königsbrunn anknüpfen konnten. Dennoch war aufgrund des engagierten
Einsatzes des gesamten Teams der Memminger Sieg nicht unverdient. Eine
weiterhin aufsteigende Leistungskurve zeigt derzeit Kapitän Petra Neusser.
Sie sorgte dafür, dass auch die zweite Memminger Sturmreihe stets
brandgefährlich und unberechenbar bleib. Tore: 1:0
(6. Min) Petra Neusser / Carla Manca; 1:1 (6. Min) Helga Pfeiffer; 2:1 (12.) Andrea Weißbach /
Petra Müller / Manuela Scholz; 2:2 (15.) Kerstin Sacre; 2:3 (20.) Monika
Sucsova / Bernadette Hochholdinger; 3:3 (33.) Petra Müller / Petra Neusser;
3:4 (34.) Kerstin Sacre; 4:4 (44.) Constanze Fischbach / Andrea Weißbach; 5:4
(60.) Maike Piwonka / Andrea Weißbach
Strafen: EHC Memmingen 10 Min. / ESG Esslingen 10 Min. Zuschauer: 100 |
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18.10.2001
– Heimspielauftakt der EHC Damen – „Pesky Kids“ aus Esslingen kommen in die
Eissporthalle am Hühnerberg Memmingen - Im ersten Heimspiel der Bundesligasaison empfangen
die Eishockeydamen des EHC Memmingen am Samstag um 16:45 Uhr den mehrfachen
deutschen Altmeister aus Esslingen. Die Neckarstädter wollen in dieser Saison endlich wieder
unter die ersten drei und damit in die Zwischenrunde um die deutsche Meisterschaft
kommen. Dazu verpflichteten sie neben der slowakischen Nationalspielerin
Monika Szucsova Torfrau Alexandra Scherer aus Kornwestheim sowie Jessica
Silis, die in den Vorjahren für Schwenningen spielte
und für die Memminger Mädels keine Unbekannte ist.
Allerdings platzte das gesetzte Saisonziel der Gäste bereits
schon in den ersten beiden Spielen fast wie eine Seifenblase.
Gegen zwei direkte Konkurrenten um Platz drei gab es zwei jeweils knappe
Heimspiel-Niederlagen: 0:1 gegen Königsbrunn und 3:4 gegen Planegg. Da ist
das Spiel gegen die EHC Mädels der allerletzte Strohhalm, um sich doch noch
Hoffnungen auf die Zwischenrunde machen zu dürfen. Im Vorjahr endete die Bilanz mit drei Siegen und einer
Niederlage klar zugunsten der Maustädterinnen. Die können am Samstag befreit
aufspielen und dürfen sich nach der gegen Königsbrunn gezeigten Leistung
durchaus Hoffnung auf einen doppelten Punktgewinn machen. Leider fehlen mit
Sandra Schöllhorn und Ute Gallbronner erneut zwei Akteure im EHC Kader, so
dass die Formationen erneut umgestellt werden müssen. |
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13.10.2001
– EHC Damen unter Wert geschlagen – 2:5 Niederlage in Königsbrunn Königsbrunn/Memmingen - Bei der
favorisierten Königsbrunner Damenmannschaft unterlagen die Memminger Mädels deutlich
unter Wert mit 5:2 (1:1/2:1/2:0). Die endgültige Entscheidung in einer
ausgesprochen fairen Begegnung fiel erst in der letzten Spielminute, als EHC
Trainer Günther Polansky seine Torhüterin Petra Merath zugunsten einer
sechsten Feldspielerin vom Eis nahm und den Gastgebern damit den fünften
Treffer erleichterte. Schlechte Nachrichten schon vor
Spielbeginn für die Memminger Mädels. Stammverteidigerin Aniela Grünzig
konnte die Reise nach Königsbrunn aus beruflichen Gründen nicht mitmachen,
Ute Gallbronner fiel krankheitsbedingt komplett aus und auch Carolin Füchsl,
die ihrem Team kurzfristig aushalf, ging gesundheitlich angeschlagen in die
Partie. Dennoch erarbeiteten sich die Memmingerinnen in den ersten Minuten
Feldvorteile und der 0:1 Führungstreffer durch EHC Kapitän Petra Neusser war
der verdiente Lohn. Erst nach 15 Minuten fanden die Gastgeber zu ihrem
Rhythmus und konnten zum 1:1 ausgleichen. Bis zur Mitte der Partie erspielten
sich die Allgäuerinnen deutlich mehr Chancen als die Gastgeber, was deren
Trainer mit einigen nicht druckreifen Zwischenrufen kommentierte. Einen
unglücklichen Querpass der EHC Mädels in der neutrale Zone nutzen die Königsbrunner Damen dann zur
überraschenden 2:1 Führung. Wenig beeindruckt vom zwischenzeitlichen 3:1 der
„Tigers“ verkürzte wiederum Petra Neusser unmittelbar vor Ende des zweiten
Drittels auf 3:2. In den ersten
Sekunden nach Wiederanpfiff versäumten es die EHC Damen aus drei Großchancen
den Ausgleich zu erzielen. Besser machten es dagegen die Königsbrunner, denen
mit dem ersten Konter im Schlussdrittel das 4:2 gelang. Das endgültige K.O.
für den EHC kam erst eine halbe Minute vor Schluss. Memmingens Torfrau Petra
Merath hatte zugunsten einer weiteren Feldspielerin ihren Kasten verlassen.
Königsbrunns Kapitän Johanna Merk nutze dies mit einem „empty-net-goal“ zum
5:2 Endstand. Trotz der Auftaktniederlage war EHC
Trainer Günther Polansky keineswegs geknickt. „Sicherlich haben wir andere
Ziele als die Königsbrunner Damen. Ich habe eine insgesamt recht ausgeglichene
Partie gesehen. Der Einsatz und Kampfgeist meiner Mannschaft hat gestimmt und
zumindest ein Punkt wäre möglich und nicht unverdient gewesen“. Ein Lob bei
diesem Spiel verdienten sich auch die beiden Unparteiischen, die freilich bei
der recht fairen Spielweise beider
Teams nicht all zuviel zu tun hatten. DEC „Tigers“ Königsbrunn - EHC Memmingen
5:2 (1:1/2:1/2:0) Tor: 0:1 (10. Min) Petra Neusser/Petra
Müller; 1:1 (15.) Johanna
Merk/Andrea Stachlewitz; 2:1 (34.) Nadine Kirchner/Susan
MacKenzie/Johanna Merk; 3:1(39.) Renate Lang/Nicole Czauderna; 3:2 (40.) Petra Neusser / Manuela Scholz;
4:2 (42.) Susan MacKenzie/Valesca Siebert; 5:2(60.) Johanna
Merk Strafen: Königsbrunn 8 Min / Memmingen 10
Min. |
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Mit reichlich Verspätung starten die
Memminger Eishockey-Damen am kommenden Wochenende in die neue
Bundesligasaison. Nach der krankheitsbedingten Absage der ersten Partie gegen
Planegg geht es am Samstag um 16:30 Uhr bei den Tigers aus Königsbrunn
erstmals um Bundesligapunkte. Königsbrunn hat
bereits drei Partien absolviert. Im Auftaktmatch gegen den SC Riessersee gab es eine 2:4 Niederlage und dem Meister
Kornwestheim unterlagen die Tigers klar mit 0:5. Am vergangenen Wochenende
schließlich gelang gegen die ESG Esslingen mit einem denkbar knappen 1:0 der
erste Sieg. Für die Königsbrunner ein ganz wichtiger Erfolg, wenn der zum
Ziel gesetzte Platz drei erreicht werden soll. Nachdem im EHC Lager die erste
Krankheitswelle des Winters überstanden scheint, sind die meisten der Aktiven
auch wieder einsatzbereit. Definitiv
fehlen wird Ute Gallbronner, die aber möglicherweise von Carolin Füchsl
vertreten wird. Die langjährige Mannschaftskapitänin lebt seit knapp einem
Jahr in Norddeutschland, verbringt aber momentan den Urlaub in ihrer
Heimatstadt und trainierte mit ihren alten Kameradinnen mit. Im EHC Team sind
alle froh, dass es jetzt endlich los geht, nachdem auch das letzte Vorbereitungsspiel
vom vergangenen Wochenende (25:0 gegen Schwenningen) keine echte
Standortbestimmung war. |