20.3.99 EHC Damen dominieren beim 8:0 Erfolg über den EV Landshut Landshut - Ohne besonders gefordert zu werden gewann die Damenmannschaft des EHC Memmingen ihr letztes Spiel in der Relegationsrunde zur Bundesliga Süd beim EV Landshut klar mit 8:0(2:0/6:0/0:0). Vor allem im zweiten Spielabschnitt zeigten die Maustädterinnen teilweise brillante Spielzüge und ließen den Niederbayern nicht den Hauch einer Chance. Obwohl für beide Mannschaften alles bereits vor dieser Begegnung entschieden war, ließen die Memminger Damen von der ersten Sekunde an ihren unbedingten Siegeswillen erkennen. So entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor das des EV Landshut. EHC Kapitän Carolin Füchsl und Carla Manca brachten in der 11. Minute den EHC mit einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Der EVL konnte sich meist nur mit Befreiungsschlägen Luft verschaffen und auf EHC Seite verhinderte nur die teilweise ungenauen Pässe eine höhere Führung. Im zweiten Drittel lief dann die Kombinationsmaschinerie der EHC-Mädels auf Hochtouren. Die gesamte Tiefe und Breite des Spielfeldes wurden ausgenutzt und so ein Tor schöner als das andere herausgespielt. Petra Neußer und Constanze Fischbach (je zweimal) sowie Petra Müller und Maike Piwonka trugen sich in die Torschützenliste ein und schraubten das Ergebnis so in überzeugender Manier auf 8:0 hoch. Auch im letzten Abschnitt war es nur noch Spiel auf ein Tor. Die EHC Stürmerinnen erspielten sich zwar Chance um Chance, doch Bianka Merkel im EVL Gehäuse wußte mit Glück und Geschick die zweistellige Niederlage ihres Teams zu verhindern. Einen recht ruhigen Abend dagegen genoß EHC Torhüterin Petra Merath, die sich aber dennoch riesig über das "zu Null" freute. Voll des Lobes auch EHC Coach Günther Polansky nach dem Match: "Trotz der Unwichtigkeit des Spieles ließ mein Team es nie an Einsatz und Spielwitz mangeln. Auf einer solchen Einstellung können wir auch für die kommende Bundesligasaison aufbauen." Durch den Sieg der ESG Esslingen gegen Königsbrunn beschießen die Memmingerinnen die Relegationsrunde zur Bundesliga als Dritter, punktgleich mit Esslingen. Am kommenden Wochenende beschließen die Damen des EHC Memmingen die diesjährige Saison mit der Teilnahme bei einem internationalen Turnier in Rapperswil/Schweiz.
Tore: 0:1(11. Min) Carolin Füchsl/Petra Neußer/Petra Müller; 0:2(12.) Carla Manca/Constanze Fischbach/Tanja Riedl; 0:3 (30.) Petra Neußer; 0:4(32.) Constanze Fischbach/Tanja Riedl/Carla Manca; 0:5(33.) Petra Neußer/Anjela Grünzig; 0:6(36.) Petra Müller/Carolin Füchsl; 0:7(38.) Constanze Fischbach/Marion Egner/Manuela Merath; 0:8(40.) Maike Piwonka/Manuela Scholz Strafen: EV Landshut 6 Min.- EHC Memmingen 4 Min.Zuschauer: 30 ESG Esslingen - EHC Memmingen 2:4 (0:1/2:2/0:1) EHC Damen machen endgültig alles klar In der Relegationsrunde zur Eishockey Bundesliga Süd gewann die Damenmannschaft des EHC Memmingen beim Vorjahresmeister ESG Esslingen verdient mit 4:2 (1:0/2:2/1:0). Durch diesen Erfolg beseitigten die Memmingerinnen endgültig alle Zweifel am Klassenerhalt und sind damit auch in der kommenden Saison in der höchsten Spielklasse vertreten.Gestärkt durch ein Mittagessen eines Memminger Sponsors traten die EHC Damen am Samstagnachmittag die Fahrt nach Esslingen an. Die Befürchtungen der EHC Mannschaftsführung, daß die Gastgeber an die überharte Spielweise der vorangegangenen Begegnung anknüpfen würden, bewahrheitete sich zum Glück nicht und es entwickelte sich eine ausgesprochen faire Begegnung. Die EHC Mädels begannen druckvoll und konzentriert und bestimmten so die ersten zehn Spielminuten klar. Die "Pesky Kids" konnten froh sein, daß lediglich Manuela Scholz mit dem 1:0 Führungstreffer für den EHC erfolgreich war ein 2:0 oder 3:0 wäre nicht unverdient gewesen. Doch nach diesem Tor ließen die Memmingerinnen ihren Gegner mehr Raum und auch Esslingen kam zu einigen guten Torchancen. Das 2:0 für den EHC durch Tanja Riedl in der 25. Minute brachte die Neckarstädter bereits ins Wanken, doch Memmingen versäumte es, die Überlegenheit auszunutzen und den Sack endgültig zuzumachen. Vielmehr nutzten jetzt die Esslinger eine Unkonzentriertheit des EHC und Silke Augst verkürzte auf 2:1. Ein ums andere Mal stand jetzt EHC Torfrau Petra Merath im Brennpunkt, die ihre Klasse bei etlichen Esslinger Alleingängen eindrucksvoll unter Beweis stellte. Petra Neußer beendete den Durchhänger beim EHC schließlich mit einem tollen Alleingang und dem 3:1 Führungstreffer. Auch jetzt zeigte sich Memmingen druckvoller, doch das 4:1 wollte einfach nicht gelingen. Doch wie auch schon im zweiten Drittel gelang es dann den "Pesky Kids" einen EHC Abwehrfehler zum 3:2 Anschluß zu verwerten. So wurde es im letzten Drittel nochmals richtig spannend. Das Spiel war ausgeglichen und die EHC Mädels erarbeiteten sich mit teilweise gutem Konter- und Kombinationsspiel einige Möglichkeiten zur Führung. Doch es dauerte bis zur letzten Spielminute, bis die endgültige Entscheidung fiel. Esslingen nutzte eine Memminger Auszeit und nahm die Torfrau zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis. Zunächst verpasste EHC Kapitän Carolin Füchsl mit einem Weitschuß das Esslinger Gehäuse nur um Zentimeter, dann aber krönte Petra Neußer ihre hervorragende Leistung an diesem Abend und erzielte mit einem "empty-net-goal" das entscheidende 4:2. Damit zogen die Memminger nach Punkten mit dem Tabellenzweiten Esslingen gleich und konnten nach dem Match den endgültigen Klassenerhalt mit dem bereits kaltgestellten Sekt feiern. ESG Esslingen EHC Memmingen 2:4 (0:1/2:2/0:1)Tore: 0:1 (10. Min.) Manuela Scholz/Maike Piwonka/Sandra Schöllhorn; 0:2 (25.) Tanja Riedl / Carla Manca / Manuela Merath; 1:2 (30.) Silke Augst; Katja Fastner; 1:3 (31.) Petra Neußer; 2:3(39.) Silke Augst; / Sibylle Rother / Korinna Schöttele; 2:4 (60.) Petra Neußer / Constanze Fischbach / Sandra Polansky Strafen: Esslingen 6 Min. - Memmingen 4 Min. Zuschauer: 135 DEC Tigers Königsbrunn - EHC Memmingen 2:4 (1:0/0:2/1:2) EHC Damen ist Bundesligaplatz wohl nicht mehr zu nehmen Mit einem 4:2 (0:1/2:0/2:1) Erfolg beim schwäbischen Rivalen Königsbrunn haben die Eishockeydamen des EHC Memmingen den Klassenerhalt in der höchsten deutschen Spielklasse praktisch geschafft. Königsbrunn dagegen muß nun aller Voraussicht nach den bitteren Gang in die Landesliga antreten. Den Memmingerinnen war die Bedeutung dieses Spieles sichtlich anzumerken, sie agierten zu Beginn des Matches übernervös und zaghaft. Wiedereinmal war fehlende Routine und Ruhe ausschlaggebend, um die spielerische Überlegenheit ausspielen zu können. Königsbrunn beschränkte sich darauf, aus Scheibenverlusten der EHC Mädels Konter zu fahren. Genau aus so einem Konter fiel dann auch der einzige Treffer im ersten Drittel, und die Memmingerinnen lagen urplötzlich mit 0:1 im Hintertreffen. Nach einigen lauten Worten von EHC Trainer Günther Polansky beim Pausentee lief es dann spielerisch deutlich besser. Gleich 44 Sekunden nach dem Wiederanpfiff fing Kapitän Carolin Füchsl einen Querpass der Tigers Hintermannschaft ab, lief auf und davon und schlenzte unhaltbar in den Torwinkel. Auch die Memminger Abwehr ging jetzt aggressiver und kompromissloser zu Werke, so daß sich die Gastgeber so gut wie keine Tormöglichkeiten erarbeiten konnten. Die verdiente Führung für die Memminger Mädels dann in der 32. Minute: Tanja Riedl setzte sich auf der Außenbahn durch, passte zur mitgelaufenen Manuela Merath und diese verwandelte direkt zum 2:1. Mit dieser Führung wechselten die Teams dann auch zum letzten Mal die Seiten. Im letzten Abschnitt dann Spiel auf ein Tor das der Tigers. Das schnelle 3:1 durch Petra Neußer war bereits die Vorentscheidung und die Maustädterinnen versäumten es nur, mehr Treffer zu erzielen. Dazu kam auch noch Pech: drei EHC Tore wurden vom Schiedsrichtergespann nicht anerkannt und einmal half der Pfosten der Königsbrunner Torfrau Birgit Häfele. So gelang es nur noch Petra Müller, für die Memmingerinnen zum 4:1 zu erhöhen. Der Anschlußtreffer der Tigers zum 4:2 Endstand fünf Minuten vor Schluß konnte dann getrost als Lapsus abgehakt werden. "Wir haben heute sicherlich keine spielerischen Glanzpunkte gesetzt" so EHC Coach Polansky nach der Schlußsirene, "dafür stand einfach zuviel auf dem Spiel. Doch kämpferisch haben meine Mädels alles gegeben und verdient gewonnen". So wird auch die Auswertung der Chancen - 49:12 für den EHC mit ein Schwerpunkt für die künftige Trainingsarbeit sein. Getrost können die Memmingerinnen jetzt für die kommende Bundesligasaison planen. Zwar könnten die Tigers (derzeit 5:9 Punkte) noch am EHC (10:6 Punkte) vorbeiziehen, dazu müsste Königsbrunn aber alle Spiele gewinnen (d.h. in Kornwestheim, Esslingen und Landshut) und der EHC gleichzeitig seine beiden letzten Partien (in Esslingen und Landhut) verlieren. Doch dürften diese Rechnungen nur wohl nur graue Theorie bleiben. Bilder zum Spiel in Königsbrunn DEC Tigers Königsbrunn EHC Memmingen 2:4 (1:0/0:2/1:2) Tore: 1:0 (14. Min.) Sabine Schröcker/Bianka Baader/Melanie Breitner; 1:1(21.) Carolin Füchsl; 1:2 (32.) Manuela Merath/Tanja Riedl; 1:3(42.) Petra Neußer/Carolin Füchsl; 1:4(49.) Petra Müller/Petra Neußer; 2:4(56.) Sabine Schröcker/Sabine Melder Strafen: Königsbrunn 10 Min. - Memmingen 4 Min. Zuschauer: 30 20.2.99 EHC Memmingen - ERC Sonthofen 7:2 (3:0/3:0/1:1) EHC Damen weiter auf Bundesligakurs Mit einem ungefährdeten 7:2 (3:0/3:1/1:1) Erfolg über den bayerischen Landesligameister ERC Sonthofen festigten die Eishockey-Damen des EHC Memmingen ihren dritten Tabellenplatz in der Bundesliga-Regelation. Garant für den Sieg war die erste EHC-Reihe, die sich als besonders torgefährlich erwies und Sonthofens erste Angriffsformation über weite Strecken fast vollkommen abmeldete. Die Voraussetzungen vor dem Match waren klar: ein Sieg mußte gegen den Allgäuer Rivalen ERC Sonthofen her, um die Qualifikation für die Bundesliga Süd aus eigener Kraft schaffen zu können. Entsprechend motiviert gingen die Memminger Mädels auch zur Sache. Der erste EHC Sturm erwies sich diesmal als besonders schlagkräftig. Petra Müller, in den letzten Spielen mit ihren Schüssen oftmals glücklos, gelang zwischen der vierten und elften Minute ein astreiner Hattrick. Dreimal hämmerte sie, jeweils von Petra Neußer in Szene gesetzt, den Puck in die Maschen des Sonthofener Gehäuses. Sonthofens Star-Sturm Kuisle-Feige-Hockauf hatte gegen die erste Memminger Formation an diesem Abend keinen Auftrag und es dauerte bis zur 17. Minute, bis die Gäste durch Sonja Kuisle zum ersten Torschuß überhaupt kamen. Schon nach zwölf Sekunden im 2.Drittel zappelte die Scheibe schon wieder im Sonthofener Netz. Auf Vorarbeit von Carolin Füchsl nutzte Petra Neußer die erste EHC Überzahlsituation zum 4:0. Damit war den Oberallgäuern der Zahn gezogen und die Vorentscheidung gefallen. Die Memmingerinnen ließen es jetzt etwas lockerer angehen und gingen in der Defensivarbeit nicht mehr ganz so entschlossen zur Sache. So kamen die Gäste, ebenfalls in Überzahl, durch Silvia Hockauf zum 4:1. Doch Carolin Füchsl stellte fast im Gegenzug mit dem 5:1 den alten Torabstand wieder her und nur kurz Zeit später erhöhte Tanja Riedl sogar auf 6:1. Sonthofen war zu keinem Zeitpunkt in der Lage, die Memminger Mädels ernsthaft zu gefährden. Im letzten Drittel schalteten die EHC Damen nochmals einen Gang zurück und so konnten die Oberallgäuer Mädels durch Sandra Klaus auf 6:2 verkürzen. Doch mehr als Ergebnis-Kosmetik war dies nicht. Den Schlußpunkt setzten dann wieder die Memmingerinnen: ein schönes Zuspiel von Anjela Grünzig verwandelte Carla Manca in Unterzahl zum 7:2 Endstand. Zufrieden auch EHC Coach Polansky: "Ein besonderes Kompliment möchte ich heute meiner ersten Reihe machen, die Sonthofens erste Formation fest im Griff hatten, und so die Grundlage für den Sieg schuf". Mit 8:6 Punkten haben es die Maustädterinnen bei noch verbleibenden drei Spielen nach wie vor selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen. Entscheidend dafür wird die Begegnung am kommenden Wochenende gegen die Tigers Königsbrunn (derzeit Tabellenvierter) sein. EHC Memmingen ERC Sonthofen 7:2 (3:0/3:1/1:1) Tore: 1:0 (5. Min) Petra Müller / Petra Neußer / Carolin Füchsl; 2:0 (7. Min) Petra Müller / Petra Neußer; 3:0 (11. Min) Petra Müller / Petra Neußer; 4:0 (21.) Petra Neußer / Carolin Füchsl (5-4); 4:1(26.) Silvia Hockauf / Sonja Kuisle / Sandra Klaus (5-4); 5:1(28.) Carolin Füchsl; 6:1(34.) Tanja Riedl / Carla Manca / Constanze Fischbach; 6:2(46.) Sandra Klaus / Gabi Steinebrunner / Silke Zellhuber; 7:2(52.) Carla Manca / Anjela Grünzig / Petra Müller (4-5) Strafen: Memmingen 18 Min. Sonthofen 16 Min. Zuschauer: 120 13.2.99 TV Kornwestheim - EHC Memmingen 9:1 (3:1/2:1/4:0)EHC Damen unterliegen deutlich aber unter WertEine deutliche, wenn auch etwas zu hoch ausgefallene 1:9 (0:3/1:2/0:4) Niederlage mußte die Damenmannschaft des EHC Memmingen beim Tabellenführer TV Kornwestheim hinnehmen. Kornwestheim hat mit diesem Sieg den Aufstieg in die Bundesliga bereits erreicht. Die Memmingerinnen belegen mit 6:6 Punkten unverändert den dritten Tabellenplatz in der Relegationsrunde und haben es nach wie vor selbst in der Hand, in den verbleibenden vier Begegnungen den Klassenerhalt zu sichern. Mit einem Paukenschlag begann die Partie in der Kornwestheimer Eishalle. Eine Traumkombination der Gastgeberinnen über vier Stationen und Sandra Kürten verwandelt nach 21 Sekunden zum 1:0 Führungstreffer. Doch dieser Treffer rüttelte die Memmingerinnen wach und sie konzentrierten sich auf ihr taktisches Konzept. Es dauerte dann bis zur 13. Minute als die an diesem Abend überragende Nationalspielerin Stephanie Frühwirt zwei Fehler der EHC Mädels gnadenlos ausnützte und ihr Team mit einem Doppelschlag auf 3:0 in Führung brachte. Das Mitteldrittel war eigentlich das des EHC Memmingen. Aus einer stabilen Abwehr mit einer glänzend haltenden Torfrau Petra Merath entwickelte sich ein völlig ausgeglichenes Spiel. Leider konnten beim EHC jedoch wieder einmal die erarbeiteten Chancen nicht in Tore umgemünzt werden. Erst in der 40. Minute drosch Sandra Polansky einen Schlagschuß unhaltbar für die Kornwestheimer Torfrau Tammy Sachse zum 1:3 genau in den Winkel. Und wieder konterten die Gastgeberinnen: Memmingen leistete sich noch im Torjubel zwei Unkonzentriertheiten und Kornwestheim erhöhte binnen 30 Sekunden eiskalt auf 1:5. In einem ausgesprochen fairen Spiel bleiben die EHC Mädels auch in den letzten 20 Minuten ihrer Linie treu, kämpfen aufopferungsvoll weiter und überstanden so sogar eine 3:5 Unterzahlsituation schadlos. Aber ein weiterer Treffer wollte den Maustädterinnen einfach nicht gelingen. Besser machten es da die "Kodiaks" aus Kornwestheim: meist von Sabine Kürten in Szene gesetzt beweisen Sabine Kürten und Stephanie Frühwirt eine fast 100-prozentige Chancenauswertung mit jeweils zwei Treffer zum 1:9 Endstand. Trotz der klaren Niederlage zollte der Kornwestheimer Trainer Peter Kürten den Gästen aus dem Allgäu ein Lob: "selbst unter Druck haben die Memmingerinnen versucht, mit System nach vorne zu spielen". Sicherlich geht die Niederlage in Ordnung, wenn sie auch um ein paar Tore zu hoch ausgefallen ist. Auch Memmingens Coach Günther Polansky war mit seinen Mädels durchaus zufrieden und blickt recht zuversichtlich in die Zukunft. "Uns war von Anfang an klar, daß wir uns nicht mit dem TV Kornwestheim und seinen überragenden Einzelspielerinnen messen können, doch aufbauend auf der heutigen Leistung bin zuversichtlich, den Klassenerhalt zu schaffen". TV Kornwestheim - EHC Memmingen 9:1 (3:1/2:1/4:0) Tore: 1:0 (1. Min.) Sandra Kürten/Stephanie Frühwirt/Marlen Skiba; 2:0(13.) Stephanie Frühwirt/Sandra Kürten; 3:0(13.) Stephanie Frühwirt; 3:1 (40.) Sandra Polansky/Carla Manca; 4:1(40.) Stephanie Frühwirt; 5:1(40.) Sandra Kürten/ Marlen Skiba / Stephanie Frühwirt; 6:1(46.) Sandra Kürten; 7:1(52) Stephanie Frühwirt; 8:1(53.) Sandra Kürten/Rita Tousovsky; 9:1 (59.) Stephanie Frühwirt Strafen: Kornwestheim 0 Min - Memmingen 8 Min. Zuschauer: 35 6.2.99 EHC Memmingen - ESG Esslingen 2:6 (0:0/1:3/1:3) EHC Mädels unterliegen Esslingen der Kampf um den Klassenerhalt geht weiter Die Eishockey-Mädels des EHC Memmingen unterlagen gegen den amtierenden deutschen Meister Esslingen mit 2:6 (0:0/1:3/1:3). Die Entscheidung in einem vor allem von den Gästen sehr hart geführten Match fiel jedoch erst in den letzten Minuten. Die Memmingerinnen müssen somit weiter um den Klassenerhalt in der Bundesliga kämpfen. Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die größte Möglichkeit, den EHC in Führung zu bringen, vergab Petra Müller in der achten Minute, als sie mit einem Schlagschuß aus sechs Metern denkbar knapp an der Gästetorfrau scheiterte. Das erste Tor des Abends durften dann die mitgereisten Esslinger Fans zu Beginn des zweiten Drittels bejubeln. Corinna Pelant, Neuzugang aus Mannheim, überwand Nina Maier im Memminger Kasten nach 23 Minuten zum ersten Mal. Die Gäste verstärkten jetzt ihr Körperspiel und brachten durch zum Teil überharte Aktionen die EHC Damen aus dem Tritt. So kamen die EHC Mädels zwar immer wieder zu Powerplay-Situationen, vergaben aber beste Tormöglichkeiten sträflich. Ausgerechnet in einem solchen EHC Überzahlspiel nutzte Diana Brucksch eine Unkonzentriertheit der Memminger Abwehr zum 0:2 für die Esslinger. Als Carla Manca in der 36. Minute endlich das erste EHC Tor erzielte, dauerte die Freude gerade drei Minuten. Der zweite "Mannheim-Import" im Esslinger Kader, Monika Spring konnte mit einem "Bauerntrick" auf 1:3 erhöhen. Allerdings waren auch die beiden Schiedsrichter nicht unbeteiligt, als sie ein vorhergegangenes Torraumabseits nicht ahndeten. Überhaupt unterstützten die Unparteiischen die Gäste kräftig, in dem sie bei deren rüden Attacken gegen die Memminger Spielerinnen meist mehr als zwei Augen zudrückten. Zwei EHC Mädels, Maike Piwonka und Dita Mühlberger, mußten nach solchen Aktionen der Neckarstädter verletzungsbedingt aufgeben. Nach wie vor hatten es die EHC Mädels jedoch selbst in der Hand, das Blatt nochmals zu wenden. Alleine Petra Müller und Carolin Füchsl vergaben mehrere "100-prozentige" und hätten in den ersten 10 Minuten des letzten Drittels zumindest den Ausgleich herausschießen müssen. Doch wer einerseits so fahrlässig mit seinen Chancen umgeht, und andererseits in der Abwehrarbeit nicht konsequent genug spielt, wird bestraft. Mit einem Doppelschlag durch die Ex-Kaufbeurerin Silke Augst (54. bzw 56. Min.) zogen die Gäste uneinholbar auf 1:5 davon. Zwar verkürzte Petra Müller im Gegenzug nochmals auf 2:5, doch 16 Sekunden vor dem Spielende traf nochmals Diana Brucksch zum 2:6 Endstand. Während das Esslinger Konzept, mit den Legionären aus Mannheim und Kaufbeuren den Klassenerhalt zu sichern, aufgegangen sein dürfte, müssen sich die EHC Damen, die mit 6:4 Punkten nunmehr den dritten Tabellenplatz belegen, voll auf die am kommenden Wochenende beginnende Rückrunde in der Relegationsrunde konzentrieren. EHC Memmingen ESG Esslingen 2:6 (0:0/1:3/1:3)Tore: 0:1(24. Min) Corinna Pelant; 0:2 30.) Diana Brucksch/Monika Spring; 1:2 (36.) Carla Manca/Manuela Merath/Tanja Riedl; 1:3 (39.) Monika Spring/Katja Fastner/Silke Augst; 1:4 (54.) Silke Augst/Alexandra Schulz/Diana Brucksch; 1:5 (56.) Silke Augst/Diana Brucksch; 2:5 (58.) Petra Müller/Carolin Füchsl/Petra Neusser; 2:6 (60.) Diana Brucksch/Silke Augst/Katja Fastner Strafen: Memmingen 4 Min. + 10 Min Disziplinarstrafe gegen Heidi Müller Esslingen 12 Min. Zuschauer: 150 EHC Memmingen - DEC Tigers Königsbrunn 8:1 (3:1/3:0/2:0) EHC Mädels stutzen Tigers die Krallen großer Schritt in Richtung Klassenerhalt Die Eishockey-Damenmannschaft des EHC Memmingen ließ beim 8:1 (3:1/3:0/2:0) Erfolg dem schwäbischen Rivalen Tigers Königsbrunn nicht den Hauch einer Chance. Die Memmingerinnen machten damit einen großen Schritt in Richtung Bundesligaerhalt und festigten mit nunmehr 6:2 Punkten ihren zweiten Tabellenplatz in der Relegationsrunde. Von der ersten Minute an war ersichtlich, wie sehr die EHC Mädels für dieses Spiel motiviert waren. Die Gäste wurden schon im eigenen Drittel attackiert und unter Druck gesetzt. Der Lohn dafür war die 2:0 Führung schon nach vier Minuten: Petra Neußer setzte sich mit einem Alleingang durch und unmittelbar darauf verwandelte Carolin Füchsl nach einer schön herausgespielten Kombination. Als die Tigers durch Melanie Breitner mit einem verdeckten Drehschuß zum 2:1 herankamen, zeigten sich die EHC Mädels wenig beeindruckt. Nicht mal eine Minute später stellte Petra Neußer den alten Abstand wieder her. Überhaupt hatten die Gäste in der Folgezeit nicht den Hauch einer Chance, das Spiel zu wenden. Die Memmingerinnen steigerten sich im Mitteldrittel nochmals und konnten so ihren Vorsprung durch Petra Neußer, Petra Müller und Carla Manca auf 6:1 ausbauen. Glück hatte Gästekapitän Manuela Bischof, als sie für einen üblen Check an die Bande an EHC Verteidigerin Anja Kaping, nur eine 10-Minuten Disziplinarstrafe aufgebrummt bekam. Auch das letzte Drittel dominierten die, jetzt mit allen drei Reihen spielenden, EHC Damen. Königsbrunn hatte kaum Zeit zum Luftholen und wurde oftmals minutenlang im eigenen Drittel festgesetzt. Die wenigen Breaks der Gäste fanden spätestens in der Fanghand von EHC Goalie Nina Maier ihren Meister. Mit zwei weiteren Treffern durch Petra Müller und Carolin Füchsl zum 8:1 Endstand waren die Tigers sogar noch gut bedient. Rundum zufrieden strahlte EHC Coach Günther Polansky nach dem Match: "Von der ersten Minute an konnten wir unser Konzept konsequent umsetzen. Königsbrunn hatte durch unser druckvolles Forechecking und gutes Kombinationsspiel heute keine Chance." Beruhigt können die Memmingerinnen nun die nächsten Aufgaben angehen. Zunächst wird das kommende spielfreie Wochenende wohl ganz im Zeichen des Faschings stehen, dann steht die Begegnung gegen die ESG Esslingen an. Für Königsbrunn wird die Luft im Kampf um den Klassenerhalt nach dieser Niederlage ganz schön dünn werden. EHC Memmingen DEC Tiger Königsbrunn 8:1(3:1/3:0/2:0)Tore: 1:0 (4. Min) Petra Neußer / Petra Müller; 2:0(5.) Carolin Füchsl/ Petra Neußer / Petra Müller; 2:1 (14.) Melanie Breitner; 3:1(15.) Petra Neußer / Carolin Füchsl / Petra Müller; 4:1(28.) Petra Neußer / Sandra Polansky / Anjela Grünzig; 5:1 (31.) Petra Müller / Carolin Füchsl; 6:1 (35.) Carla Manca; 7:1(51.) Patra Müller / Petra Neußer / Anja Kaping; 8:1 (59.) Carolin Füchsl / Petra Müller / Anjela Grünzig Strafen: Memmingen 6 Min. Königsbrunn 10 Min. + 10 Min Disziplinarstrafe gegen Manuela Bischof wegen Check von hintenZuschauer: 80 EHC Memmingen - EV Landshut 5:2 (1:1/1:0/3:1)Mühsamer Erfolg der EHC Damen Gegen die mit einer Minitruppe angereisten Niederbayern kam die Damenmannschaft des EHC Memmingen zu einem recht mühevollen 5:2(1:1/1:0/3:1) Erfolg. Durch die beiden Siege vom Wochenende belegen die Memmingerinnen nun mit 4:2 Punkten den zweiten Tabellenplatz in der Relegationsrunde zur Bundesliga.Offensichtlich hatten die Memmingerinnen den EV Landshut an diesem Abend schwer unterschätzt. Gegen die nur mit neun Feldspielerinnen antretenden Gäste hofften die EHC Mädels wohl auf fette Beute - die 1:0 Führung nach knapp drei Minuten durch Manuela Scholz schien ihnen Recht zu geben. Doch nach diesem Treffer vergaßen die Maustädterinnen schlichtweg Eishockey zu spielen. Die Niederbayern kämpften dagegen aufopferungsvoll und brachten Memmingens Torfrau Petra Merath gehörig ins Schwitzen. Der Lohn war der verdiente 1:1 Ausgleich durch Claudia Gröger in der sechsten Spielminute. Das EHC Spiel kam nur schwer auf Touren und so dauerte es bis zur 28. Minute, bis EHC Kapitän Carolin Füchsl ihr Team mit 2:1 in Führung bringen konnte. Erst mit den nachlassenden Kräften der Gäste gelang es den EHC Mädels, ihre Chancen auch in Tore umzuwandeln. Petra Müller, Carolin Füchsl und Petra Neußer besiegelten in der letzten Viertelstunde den Erfolg über den EVL. Kurz vor dem Spielende konnte Andrea Hajok noch einen Treffer für den EVL zum 5:2 Endstand beisteuern. Die ganz große Freude kam nach diesem Sieg jedoch nicht auf, hatte im EHC Lager bis auf die dritte Reihe, allen voran Maike Piwonka und Manuela Scholz, doch kaum eine Spielerin Normalform. Dennoch dürfen die Damen des EHC zuversichtlich nach vorne blicken. Mit 4:2 Punkten und dem zweiten Tabellenplatz können sie sich jetzt voll auf die beiden nächsten Aufgaben gegen Königsbrunn und Esslingen konzentrieren, die möglicherweise schon eine Vorentscheidung um den Klassenerhalt bringen. EHC Memmingen EV Landshut 5:2 (1:1/1:0/3:1) Tore: 1:0 (3. Min) Manuela Scholz / Maike Piwonka; 1:1 (6.) Claudia Gröger; 2:1(28.) Carolin Füchsl / Petra Müller / Petra Neußer; 3:1 (44.) Petra Müller / Petra Neußer / Carolin Füchsl; 4:1 (48.) Carolin Füchsl / Petra Neußer / Petra Müller; 5:1 (55.) Petra Neußer; 5:2 (59.) Andrea Hajok / Astrid Strafen: EHC Memmingen 6 Min. EV Landshut 6 Min.Zuschauer: 80 ERC Sonthofen - EHC Memmingen 4:9 (0:2/2:3/2:4)EHC Damen erfüllen Soll In der ersten von zwei Wochenendbegegnungen gewannen die Eishockeydamen des EHC Memmingen in der Relegationsrunde zur Bundesliga beim ERC Sonthofen mit 9:4 (2:0/3:2/4:2). Die Memmingerinnen versäumten es hierbei, schon im ersten Drittel für klare Verhältnisse zu sorgen und ließen die Oberallgäuer Damen so immer wieder ins Match zurückkommen.Die EHC Damen begannen die Begegnung taktisch recht klug und zeigten ein gutes Kombinationsspiel. Nicht unverdient fielen so in der 5. Minute zwei Treffer für die Maustädterinnen: zunächst traf Petra Müller und nur 13 Sekunden später war Petra Neußer erfolgreich. Sonthofens Nationalspielerin Sonja Kuisle konnte sich überhaupt nicht in Szene setzten EHC Crack Carla Manca folgte ihr auf Schritt und Tritt und meldete die gefährliche Stürmerin vollkommen ab. Memmingen versäumte es aber in der folgenden Zeit weitere Treffer zu markieren - mit drei Pfostenschüssen kam noch reichlich Pech hinzu. Die Gastgeberinnen waren in den ersten zwanzig Minuten so gut wie chancenlos und hätten sich über einen 5 oder 6 Tore Rückstand nicht beschweren können. Im zweiten Abschnitt verloren die EHC Mädels ihren Faden und die spielerische Linie. Die Oberallgäuer nutzten einen 2-Minuten Blackout eiskalt aus und glichen durch Sandra Klaus und Sonja Kuisle zum 2:2 aus. Zum Glück konnte Petra Müller nur eine Minute später wieder eine 3:2 erzielen. Carla Manca und Carolin Füchsl erhöhten das Resultat zwar noch auf 5:2 in diesem Drittel, doch überzeugend wirkten die EHC Damen keineswegs. Im letzten Spielabschnitt bestimmten zunächst die Gastgeberinnen das Geschehen. Nachdem Stefanie Unglert und Michaela Feige den ERC auf 5:4 herangebracht hatten, stand das Match auf des Messers Schneide. Doch über den Kampf fanden die Maustädterinnen ins Spiel zurück. Tanja Riedl erhöhte nur eine Minute nach dem Anschlußtreffer auf 6:4 und Manuela Merath traf nach toller Vorarbeit von Riedl zum 7:4. Unter den Augen von Nationaltrainer Rainer Nittel war in den letzten Spielminuten dann Memmingens Petra Neußer die überragende Frau auf dem Eis. Sie wirbelte wie in alten Zeiten und bediente Carolin Füchsl zweimal so mustergültig, daß diese keine Probleme hatte, zwei Tore zum 9:4 Endstand zu verwandeln. Ein sicherlich verdienter Sieg für die EHC Mädels, die sich aber durch ein schwaches Mitteldrittel das Leben schwerer als nötig gemacht haben. ERC Sonthofen - EHC Memmingen 4:9 (0:2/2:3/2:4)Tore: 0:1 (5.Min) Petra Müller/Petra Neußer; 0:2(5.) Petra Neußer; 1:2(25.) Sonja Kuisle/Michaela Feige; 2:2(26.) Sandra Klaus; 2:3(27.) Petra Müller; 2:4(34.) Carla Manca; 2:5(35.) Carolin Füchsl/Petra Müller/Petra Neußer; 3:5(45.) Stefanie Unglert/Sonja Kuisle; 4:5(48.) Michaela Feige/Sonja Kuisle; 4:6(49.) Tanja Riedl; 4:7:(58.) Manuela Merath/Tanja Riedl/Marion Egner; 4:8(59.) Carolin Füchsl/Petra Neußer/Heidi Müller; 4:9(60.) Carolin Füchsl/Petra Neußer Strafen: ERC Sonthofen 0 Min. - EHC Memmingen 4 Min. Zuschauer: 50 EHC Memmingen - TV Kornwestheim 1:7 (0:1/1:4/0:2)EHC Damen chancenlos Im Auftaktspiel zur Bundesliga-Relegationsrunde unterlagen die Damen des EHC Memmingen dem Meister der Landesliga Baden-Württemberg, TV Kornwestheim, klar mit 1:7 (0:1/1:4/0:2). Überragend im Gästekader Stürmerin Sandra Kürten, die mit sechs Toren den EHC alleine besiegte.Dabei hatte die Begegnung gar nicht mal so schlecht begonnen. Die EHC Mädels, erstmals von Beginn an mit zwei Reihen antretend, begannen taktisch und defensiv klug und es entwickelte sich ein äußerst flottes Eishockeymatch. Die Gäste gingen zwar schon in der fünften Minute durch Sandra Kürten in Führung, doch erkämpften sich die Memmingerinnen einige vielversprechende Ausgleichschancen. So konnte Nationaltorhüterin Stephanie Kürten einen Schuß von Petra Müller aus drei Metern mit einem tollen Reflex gerade noch am Pfosten vorbeilenken (8.Min) und auch Petra Neußer scheiterte vier Minuten später bei einem Alleingang erst an der Gäste-Torhüterin. Wie rasant das erste Drittel verlief, zeigte die Stationuhr: schon nach 24 Minuten ging es erstmals zum Pausentee. Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag. Erster Angriff der Gäste und Verteidigerin Sabine Kürten drosch nach 23 Sekunden die Scheibe von der blauen Linie zum 2:0 ins Memminger Gehäuse. Hoffnung keimte nochmals im EHC Lager auf, als Petra Müller nur 90 Sekunden später auf 1:2 verkürzen konnte das einzige Mal in der ganzen Begegnung, als werden Sandra noch Sabine Kürten auf dem Eis standen. Die Memmingerinnen konnten dem hohen Tempo des Gegners dann nicht mehr folgen und vernachlässigten Positions- und Körperspiel beinahe vollständig. Sandra Kürten brachte die EHC Mädels dann im Alleingang auf die Verliererstraße. Mit einem Hattrick (27./35. und 36. Minute) erhöhte sie das Ergebnis auf 1:5. Die seltenen EHC Gegenstöße endeten spätestens bei der Kornwestheimer Torfrau. Die letzten zwanzig Minuten brachte Memmingens Trainer Polansky seine dritte Reihe zum Einsatz, und diese sorgte nochmals für frischen Wind im Memminger Spiel. Obwohl auch dieses Drittel mit 0:2 an die Gäste ging (beide Tore wiederum durch Sandra Kürten) zeigten die Memmingerinnen ein annehmbares Spiel. Diese 1:7 Niederlage zeigte, daß es für die EHC Mädels nur bedingt möglich ist, Nationalspielerinnen wie Sabine und Sandra Kürten auszuschalten, zumal beide gut und gerne 45 von 60 Spielminuten auf dem Eis standen. Die dritte im Bunde, Torfrau Stephanie Kürten, ist ein starker Rückhalt für die Mannschaft und nur äußerst schwer zu bezwingen. Die Damen des EHC haben es allein ihrem Goalie Christine Maier zu verdanken, daß sie nicht völlig untergingen. Gut und gerne 10 Alleingänge der Gäste vereitelte sie bravourös und war an den Gegentoren chancenlos. EHC Memmingen - TV Kornwestheim 1:7 (0:1/1:4/0:2) Tore: 0:1 (5. Min) Sandra Kürten/Ulrike Teppert; 0:2 (21. Min) Sabine Kürten/Marlen Skiba; 1:2 (Petra Müller /Petra Neußer; 1:3(27.) Sandra Kürten/Stephanie Frühwirt; 1:4(35.) Sandra Kürten/Marlen Skiba; 1:5(36.) Sandra Kürten/Dennise Wessinger; 1:6(43.) Sandra Kürten/Stephanie Frühwirt/Sabine Kürten; 1:7(60.) Sandra Kürten/Stephanie Frühwirt/Sabine Kürten Strafen: EHC Memmingen 6 Min. TV Kornwestheim 0 Min Zuschauer: 100 Letztes Update dieser Seite am: 21.06.1999 |