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25.11.2006 -
Memmingerinnen verpassen Sensation
Am
Samstagabend unterlagen die Memmingerinnen in der Frauenbundesliga gegen
Tabellenführer Berlin mit 1:4 (0:1/1:1/0:2). Dabei stand das Spiel bis kurz
vor Schluss auf das Messers Schneide und mit etwas Glück wäre für die
Allgäuerinnen ein Unentschieden möglich gewesen.
Erstmals seit langer Zeit konnte Memmingen wieder mit drei
kompletten Blöcken antreten. Im Kader fehlten aus gesundheitlichen Gründen
nur Nicole Moller und Manuela Merath sowie Michaela Gritl (Spiel Jugend
Germering). Coach Günther Polansky setzte auf eine verstärkte Abwehr und
wollte die Hauptstädter mit Kontern überraschen. Und diese Taktik sollte
auch lange Zeit aufgehen. Zwar gingen die Berlinerinnen nach 7 Minuten schon
0:1 in Führung, doch ließen sich die Gastgeberinnen davon nicht aus dem
Konzept bringen. Im Brennpunkt immer wieder Nationaltorhüterin Jenny Harß,
die mit tollen Reflexen die Berliner Chancen entschärfte. „Jenny war wieder
einmal phänomenal“ freute sich Trainer Polansky über die Leistung seiner
Torhüterin. Lauter Jubel der knapp 200 Zuschauer dann zu Beginn des zweiten
Drittels. In Unterzahl erzielte Valesca Siebert auf Zuspiel von Kapitän
Petra Neußer, die an diesem Tag Geburtstag feierte, den 1:1 Ausgleich. Fünf
Minuten später stellte Berliner den alten Abstand wieder her. Bei einem
verdeckten Schuss war Jenny Harß machtlos. Die Partie wogte nun hin und her
und bei zwei Breaks hatten die Allgäuerinnen ganz dicke Möglichkeiten, den
erneuten Ausgleich zu erzielen, scheiterten aber beide Male an Stephanie
Wartosch-Kürten im Berliner Tor. Fünf Minuten vor Schluss hieß es immer noch
1:2 und eine kleine Sensation lag im Bereich des Möglichen, doch das Glück
hatten die Gäste aus der Hauptstadt. Ein Pass vors Memminger Tor prallte vom
Schläger einer Verteidigerin unhaltbar zum 1:3 ins eigene Tor – die
Vorentscheidung (56. Minute). Dass die Allgäuerinnen aus einer
unüberschaubaren Situation knapp zwei Minuten später auch noch das 1:4
kassieren mussten stellt nicht den wahren Leistungsstand beider Teams dar.
„Das war eines unsere besten Spiele heute“ kommentierte
Günther Polansky die Leistung seiner Mannschaft. „Ich muss den Mädels ein
Kompliment machen. Wir haben Berlin nichts geschenkt, bis zur letzten Minute
dagegen gehalten und mit zwei unglücklichen Toren zu hoch verloren. Ein
Unentschieden gegen den Meister wäre heute drin gewesen.“
Am kommenden Wochenende kommt nun mit dem Grefrather EC ein
direkter Konkurrent um Platz 6 nach Memmingen.
Tore:
0:1 (7. Min) Scheytt Anja (Götz Susann, Fleck Yvonne)
1:1 (24.) Siebert Valesca (Neusser Petra)
1:2 (23.) Röhrig Sabrina
1:3 (56.) Friede Jenny (Rörig Sabrina, Fring Kathrin)
1:4 (57.) Scheytt Anja (Holmes Nikola)
Strafzeiten: Memmingen 12, Berlin 14
Zuschauer: 172
23.11.2006 - Deutscher Meister kommt an den
Hühnerberg
(pg) Das Maß aller Dinge im deutschen Fraueneishockey ist derzeit die
Mannschaft des OSC Berlin. Die Hautstädterinnen sind am kommenden Samstag
(25.11.) der nächste Heimspielgegner der Frauen des ECDC Memmingen in der
Bundesliga.
Der amtierende deutsche Meister ist auf dem besten Weg, seinen
Vorjahrestitel zu verteidigen. Als einziges Team rangiert Berlin ohne
Verlustpunkt mit 16:0 Punkten an der Tabellenspitze. Der größte Widersacher,
der SC Riessersee patzte am letzten Spieltag mit einer 3:4 Niederlage gegen
Grefrath und hat nun, ebenso wie Kornwestheim, bereits 4 Minuspunkte auf dem
Konto. Die einzige Hoffnung für den SCR ist nun, dass die Berlinerinnen
ihrerseits noch irgendwo ins Stolpern kommen.
Ob allerdings die Memmingerinnen, die im Schnitt 5 Jahre jünger sind als
deren Samstagsgegner, eine ernsthafter Prüfstein für die topbesetzten
Hauptstädter sein können bleibt abzuwarten. „Sicherlich werden wir nicht nur
mit zwei Blöcken antreten“ meinte ECDC Coach Günther Polansky, der den
kleinen Seitenhieb auf seinen Trainerkollegen Rene Bielke nicht ganz
vermeiden konnte. Dieser hatte schon im Hinspiel über weite Strecken nur mit
seinen beiden Top-Reihen agiert, während die Allgäuerinnen fast drei
komplette Blöcke zum Einsatz gebracht haben. Trotz der 1:5 Niederlage in
Berlin zu Monatsbeginn waren die Memmingerinnen mit dem Spiel recht
zufrieden gewesen. „Wir müssen aber wieder genau so konzentriert zu Werke
gehen um ein ähnlich gutes Spiel bieten zu können“ lautet die Vorgabe des
Memminger Trainers an sein Team. Zudem möchten die ECDC Mädels den
Berlinerinnen das Leben so schwer wie möglich machen, denn nach einer
Übernachtung im Unterallgäu reisen die Hauptstädterinnen am Sonntag nach
Garmisch zum Rückspiel gegen den SC Riessersee. „Wenn die Berlinerinnen im
Spiel gegen uns Kraft lassen müssen und Garmisch am Sonntag gewinnt bleibt
die Meisterschaft vielleicht doch noch offen“ lautet das Kalkül der
Memminger Mädels. Sollte dagegen Berlin beide Wochenendpartien für sich
entscheiden können, ist wohl schon mehr als eine Vorentscheidung im
Titelrennen gefallen.
Anspiel in der Memminger Eissporthalle am Hühnerberg ist am Samstag um 19.30
Uhr
12.11.2006 -
Halbzeitbilanz der Memminger Eishockeyfrauen
(pg)
Während der Rest der Liga um Tore und Punkte kämpft können sich die Frauen
des ECDC Memmingen über zwei spielfreie Wochenenden freuen. Nachdem die
Memmingerinnen nach dem Doppelspieltag in Berlin und Hamburg bereits 11 der
20 Punktspiele absolviert haben, bleibt Zeit für eine Halbzeitbilanz.
Die neu eingeführte eingleisige Bundesliga erwies sich
trotz aller Unkenrufe als Bereicherung. Die Favoriten Berlin und Garmisch
haben sich schon recht früh vom Feld abgesetzt und nach der 0:2 Niederlage
des SC Riessersee beim amtierenden Meister Berlin kann bereits in zwei
Wochen beim Rückspiel eine Vorentscheidung um den diesjährigen Titel fallen.
Sollten die Frauen des SCR auch ihr Heimspiel gegen den OSC Berlin
verlieren, wird die Meisterschaft höchstwahrscheinlich schon frühzeitig
entschieden sein. Um die Plätze drei und vier streiten sich Planegg und
Kornwestheim, wobei die Münchner Vorstädter durch den 4:2 Erfolg in
Kornwestheim im Vorteil sein dürften. Dahinter wird es ganz spannend. Um die
Plätze 5 und 6, die zur Teilnahme am Pokalturnier Mitte März berechtigen,
rangeln sich gleich vier Teams: Grefrath, Memmingen, Bergkamen und
Ottobrunn. Auch die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass oft nur ein einziges
Tor über Sieg oder Niederlage entscheidet. Als Zünglein an der Waage könnten
sich die drei Teams auf den letzten drei Plätzen (Hamburg, Käfertal und
Regensburg) erweisen. Selbst schon etwas abgeschlagen im Kampf um Platz 6
zeigten die bisherigen Resultate dieser Mannschaften, dass sie durchaus dem
einen oder anderen aus dem Mittelfeld ein Bein stellen können.
Für die ECDC Mädels ist der bisherige Saisonverlauf
durchwegs positiv. Teammanager Peter Gemsjäger: „Wir sind froh die ganz
weiten Auswärtsfahrten schon vor dem Winter absolviert zu haben. Da kann uns
auch die Witterung keinen Streich mehr spielen. Sehr zufrieden sind wir
natürlich über die fünf Punkte aus den vier Spielen im Norden bzw. Westen.
Zudem haben wir, im Gegensatz zu unseren Konkurrenten um Platz 6, nun schon
3 der 4 Spiele gegen die beiden Topteams absolviert“. Nur die 4:5
Heimniederlage gegen den HSV war für die ECDC Verantwortlichen bislang nicht
einkalkuliert.
Ausgesprochen viel Pech hatten die Memmingerinnen in punkto
Verletzungen. Am schlimmsten erwischt hat es Nicole Moller, im Vorjahr noch
Topskorerin bei den Allgäuerinnen. Gerade mal 70 Minuten stand sie bislang
für ihr Team auf dem Eis, bevor sie sich gegen Kornwestheim am Knie
verletzte. „Wir hoffen, dass Nicole uns bald wieder zur Verfügung steht“ so
ECDC Trainer Günther Polansky. Manuela Merath konnte nach der Rückkehr zu
ihrem Heimatverein noch kaum eingreifen und auch der Dienstplan von
Neuzugang Nadine Kirchner lies bislang nicht viele Einsätze zu. Die
Memmingerinnen hoffen nun, dass Michelle Grünewald, die sich Anfang November
in Planegg am Knie verletzt hat, nicht allzu lange ausfallen wird.
Erfolgreich sieht der Memminger Coach auch die Mischung aus
jungen und erfahrenen Spielerinnen in seinem Team. „Die Umstellung ist für
uns schon ein großer Schnitt, aber ich bin überzeugt, dass die Rechnung
aufgehen wird. Nur Zeit muss man unseren jungen Mädels geben“. Beeindruckt
davon zeigten sich auch die Berliner Verantwortlichen, als die ECDC Frauen
mit einer im Schnitt 5 Jahre jüngeren Mannschaft den Hauptstädtern mehr
abverlangten als diesen Lieb sein konnte.
Bis zum Jahresende stehen nun noch drei Heimspiele auf dem
Spielplan. Zunächst kommt es am 25. November zum Rückspiel gegen den OSC
Berlin. Gleich Anfang Dezember dann die wichtige Partie gegen den direkten
Konkurrenten Grefrath und am Tag vor Weihnachten kommt Planegg in die
Memminger Eissporthalle.
05.11.06 - Kämpferische ECDC Frauen bezwingen HSV
(pg)
Zwanzig Stunden nach der 1:5 Niederlage gegen Berlin gewannen die
Eishockeyfrauen des ECDC Memmingen in der Bundesliga beim Hamburger SV exakt
mit demselben Ergebnis.
Über eine willkommene Verstärkung konnten sich die
Allgäuerinnen im zweiten Wochenendspiel freuen. Mannschaftskapitän Petra
Neußer, am Vortag noch verhindert, kam angesichts des richtungweisenden
Spiels ihrer Mannschaft am frühen Sonntagmorgen eigens mit dem Flugzeug nach
Hamburg nachgereist. Gewarnt von der knappen Niederlage gegen den SC
Riessersee gingen die ECDC Frauen mit großem Respekt vor den Norddeutschen
in die Partie. Die Memmingerinnen hatten einen perfekten Start: Sarah Groß
bugsierte die Scheibe nach genau 1:11 Minuten in die Maschen des Hamburger
Tores – der erste Treffer des Neuzugangs vom EC Bergisch-Land für ihr neues
Team. So richtig Sicherheit wollte aber trotz der frühen Führung nicht
aufkommen, Memmingen leistete sich immer wieder unnötige Scheibenverluste
und konnte von Glück sagen, dass Hamburg nichts Zählbares daraus machte.
Kurz vor Ende des ersten Drittels dann erneuter Jubel bei den Allgäuerinnen:
Valesbca Siebert traf zum 2:0. Man merkte den Memmingerinnen deutlich das
schwere Spiel vom Vortag an, dazu kam noch, dass der neue Hallenbetreiber in
Hamburg offensichtlich noch einige Schwierigkeiten mit der Eisbereitung hat.
„Das war wie bei uns auf dem Dorfweiher“ fand Kapitän Petra Neußer. Den
aufmunternden Worten ihres Trainers ließen die ECDC Mädels dann auch im
Mitteldrittel zwei Tore folgen: beide gingen auf das Konto der U18
Auswahlspielerin Corinna Lenz. „Corinna hat das Gespür dafür, zum richtigen
Zeitpunkt am richtigen Ort zu stehen“ lobte ECDC Coach Günther Polansky das
Nachwuchstalent. Den Hamburger Ehrentreffer erzielte Nina Gall, die eine der
wenigen Strafzeiten in der ausgesprochen fairen Partie zum 4:1 ausnutzen
konnte. Den Schlusspunkt zum 5:1 Endstand setzte dann nochmals Corinna Lenz
mit ihrem vierten Treffer vom Wochenende.
Hochzufrieden war Stürmerin Valesca Siebert mit der
Leistung ihrer Mannschaft: „aus den vier weiten Auswärtsfahrten haben wir 5
Punkte geholt und nur gegen Berlin verloren“. Damit bleiben die
Memmingerinnen weiterhin gut im Rennen um einen Platz unter den ersten 6
Teams, der zur Teilnahme am Bundesligapokal Mitte März berechtigen würde.
Nun können sich die Allgäuerinnen wegen der
Länderspielpause zwei Wochenenden ausruhen. Erst am 25.November geht es für
sie weiter in der Bundesliga, wenn der OSC Berlin zum Rückspiel nach
Memmingen kommt.
Tore:
1:0 (2. Min) Groß Sarah (Gemsjäger Julia, Gritl Michaela)
2:0 (19.) Siebert Valesca (Neusser Petra)
3:0 (33.) Lenz Corinna (Siebert Valesca)
4:1 (35.) Lenz Corinna (Siebert Valesca, Atashi Sandra)
4:1 (47.) Gall Nina (Abel Chantal)
5:1 (55.) Lenz Corinna (Atashi Sandra)
Strafzeiten: Hamburg 10 Min, Memmingen 8
Zuschauer: 60
04.11.06
-
Memmingerinnen ziehen sich beim deutschen Meister achtbar aus der Affäre
(pg)
Trotz der 1.5 (0:1/1:3/0:1) Niederlage beim Titelfavoriten Berlin waren die
Memmingerinnen mit dem Spiel keineswegs unzufrieden. Lange Zeit forderten
sie den deutschen Meister mehr als diesebm lieb sein konnte.
Neben den verletzten Nicole Moller und Michelle Grünewald
konnten auch Nadine Kirchner (Grippe), Simone Jeckle (Operation), Susanne
Seeßle (Bronchitis) und Kapitän Petra Neußer (Familie) die Fahrt nach
Berlin nicht mit antreten. Trotz Erkrankung stellte sich Sybille Kretzschmar
in den Dienst ihres Teams und trat die weite Fahrt nach Berlin mit an. Die
so stark dezimierten Allgäuerinnen machten aus der Not eine Tugend und so
kamen die beiden Nachwuchsspielerinnen Tatjana Voigt und Lena Klement zu
ihren ersten, gelungenen, Einsätzen in der Fraueneishockey-Bundesliga.
Die ECDC Mädels starteten hoch konzentriert und versuchten
den Spielfluss der Berlinerinnen so gut wie möglich zu stören. Dabei
überstanden sie auch eine längere 3 gegen 5 Unterzahl in der Mitte des
ersten Drittels schadlos. Wie ernst der deutsche Meister den Gegner nahm,
zeigte die Tatsache, dass Berlin über weite Strecken mit zwei Blöcken
agierte und die Topreihe mit Götz, Scheytt und Holmes auch in Überzahl immer
aufs Eis schickte. Memmingen dagegen spielte sowohl in Über- als auch in
Unterzahl konsequent mit allen Spielerinnen durch. Etwas glücklich die
Führung der Gastgeber dann in der 14. Minute. Einen Schuss von Yvonne Fleck
fälschte Anja Scheytt so ab, dass er vom Innenpfosten des Memminger Tores in
die Maschen prallte. Ein kleines Konzentrationsloch kostete den
Allgäuerinnen dann zu Beginn des zweiten Abschnitts ein besseres Resultat.
Binnen einer Minute (22./23. Minute) zogen die Berliner durch Tore von
Röhrig und Grundmann auf 3:0 davon. Doch die ECDC Mädels fingen sich sofort
wieder. Viel umjubelt der Anschlusstreffer durch Corinna Lenz, die von
Aushilfskapitän Valesca Siebert in Szene gesetzt wurde. Die Memmingerinnen
hatten dann bei einem Break von Angela Kohnle sogar die große Chance auf 3:2
heranzukommen, doch sie scheiterte an Stephanie Wartosch-Kürten im Tor der
Hauptstädter. Mehr Glück hatten dann nochmals die Damen des OSC Berlin, die
exakt 5 Sekunden vor der zweiten Pausensirene durch Sophie Prüsing das 4:1
markieren konnte. Der starken Jenny Harß im Memminger Tor war hierbei die
Sicht verdeckt und sie hatte keine Abwehrmöglichkeit. Im letzten Abschnitt
gelang den Gastgebern nur noch ein einziges Tor – Anja Scheytt war mit ihrem
zweiten Treffer zum 5:1 Endstand erfolgreich.
Recht zufrieden war ECDC Coach Günther Polansky mit seiner
Mannschaft: „über das gesamte Spiel hat die Mannschaft auch in Unterzahl die
taktischen Vorgaben zu 100 Prozent umgesetzt. Auch unsere jungen Neuzugänge
möchte ich loben. Selbst der Reihe mit den Spielerinnen aus dem A-Kader der
Nationalmannschaft haben wir das Leben sehr sehr schwer gemacht. Jenny Harß
war unser Fels in der Brandung. Sie hat der jungen Mannschaft mit etlichen
Glanzparaden den Rücken freigehalten. Dabei hatten wir durchaus noch selbst
Chancen zu dem ein oder anderen Tor. Unter dem Strich ist das Ergebnis um
ein oder zwei Treffer zu hoch ausgefallen.“
Zu den Spielerinnen des Tages wurden Yvonne Fleck (Berlin)
und Jenny Harß (Memmingen) gewählt.
Tore:
1:0 (14. Min) Scheytt Anja (Holmes Nicola, Fleck Yvonne)
2:0 (22.) Röhrig Sabrina (Fring Kathrin)
3:0 (23.) Grundmann Claudia
3:1 (29.) Lenz Corinna (Siebert Valesca)
4:1 (40.) Prüßing Sophie
5:1 (53.) Scheytt Anja (Götz Susann)
Strafzeiten: Berlin 10 Min, Memmingen 16
Zuschauer: 98
02.11.06
- ECDC
Frauen reisen nach Berlin und Hamburg
Zwei schwere Aufgaben stehen am kommenden Wochenende für die ECDC Frauen auf
dem Spielplan. Am Samstagmorgen ist bereits um 4 Uhr Morgens Abfahrt zum
Match gegen den OSC Berlin (Spielbeginn 14.30 Uhr). Die Memmingerinnen sind
beim Deutschen Meister nur krasser Außenseiter, haben die Hauptstädter doch
beinahe zwei Blöcke aus dem A- und B-Kader der Nationalmannschaft. „Wir
können mit unserer jungen Truppe von solchen Gegnern nur lernen“ weiß ECDC
Coach Günther Polansky.
Bereits am frühen Abend reist die Mannschaft dann weiter in Richtung
Hamburg, wo am Sonntagmittag (12.45 Uhr) das Rückspiel gegen den HSV
ansteht. Die Hinrunden Begegnung gewannen die Hanseaten äußerst knapp mit
5:4. Daher sehen sich die Allgäuerinnen auch nicht chancenlos. Entscheidende
Frage wird sein, wie viel Kraft den Memminger Mädels das Berlinspiel am
Samstag kostet.
Den Doppelspieltag nicht mit bestreiten können die langzeitverletzte Nicole
Moller sowie Michelle Grünewald, die sich in Planegg am Meniskus verletzt
hat. Zwei Nachwuchsspielerinnen werden dagegen ihr Debüt in der Bundesliga
geben: die 14-jährige Tatjana Voigt aus der ECDC Schülermannschaft sowie
Lena Klement (15), die mit Doppellizenz vom EV Buchloe für die
Memmingerinnen spielt.
01.11.06
- Glatte 0:4 Niederlage gegen Planegg
Ohne
große Gegenwehr unterlagen die Memminger Eishockeyfrauen am Mittwochmittag
gegen den ESC Planegg mit 0:4 (0:1/0:1/0:2).
Die Memmingerinnen passten sich von Beginn an der tristen
Stimmung des Allerheiligen Feiertags an und nur wenige Spielerinnen zeigten
ihre Normalform. Planegg dagegen präsentierte sich wesentlich lauffreudiger
und torhungriger, ohne an die eigene Leistungsgrenze gehen zu müssen.
„Wir haben uns heute selbst geschlagen“ kritisierte
Memmingens Trainer Günther Polansky sein Team. „Planegg war klar besser und
der verdiente Sieger, ist aber an einem guten Tag von uns keineswegs
unbezwingbar“.
Die Konzentration der ECDC Frauen gilt nun dem kommenden
Wochenende wenn es zu den Spielen nach Berlin und Hamburg geht.
Tore für Memmingen:
Fehlanzeige
Strafzeiten: Memmingen 16, Planegg 20 Min
Zuschauer: 65
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